04 Fragen an… Shawn Gulley

Shawn Gulley verletzte sich vor der Saison 2018/2019 schwer und fiel die gesamte Saison aufgrund eines Kreuzbandrisses aus. Zur aktuellen Saison kämpfte sich der sympathische Forward wieder zurück in die Mannschaft und kommt seit einigen Wochen immer besser in Fahrt. Wir haben mit der Schalker Nummer 23 über die aktuelle Saison gesprochen.

Shawn, nach einem durchwachsenen Start in die Saison, sind wir recht erfolgreich in das neue Jahr 2020 gestartet. Wie zufrieden bist du mit dem bisherigen Verlauf der Saison?

Wir hatten uns sicherlich mehr vorgenommen. Vor allem gegen Ende des Jahres, nach dem Trainerwechsel, wollten wir unbedingt erfolgreicher sein und mussten dann mit einer langen und vor allem bitteren Niederlagenserie umgehen. Das war wirklich nicht einfach und hat geschmerzt.  Das Meiste spielt sich dabei im eigenen Kopf ab, da braucht man mentale Stärke. Wir haben als Team immer weiter zusammengehalten und uns dann über mentale Stärke aus dieser Situation herausgekämpft. Wir sind weiter hungrig geblieben und sind daher auch mit zwei Siegen aus vier Spielen in das Jahr gestartet.

Wie ist die Saison bisher persönlich für dich gelaufen?

Der Start in die Saison war auf jeden Fall sehr enttäuschend für mich. Ich war unheimlich froh, wieder spielen zu können, nach meiner langen Verletzung, aber umso enttäuschender ist es dann, wenn du auf dem Feld stehst und merkst, dass du noch nicht hundertprozentig wieder der Alte bist. Ich tue alles dafür, wieder zu alter Stärke zurückzufinden und in den letzten Wochen ist mir das schon viel besser gelungen, als im vergangenen Jahr. Ich habe viele Extraschichten geschoben oder zusätzliche Einheiten im medicos.AufSchalke eingelegt. Das ist aber immer etwas anderes als letztendlich in einem Spiel auf dem Feld zu stehen. Um nach einer solchen Verletzung wieder zurück zu finden, braucht man vor allem Spielpraxis und die habe ich in den vergangenen Wochen vermehrt bekommen.

Welchen Anteil hatte auch unser neuer Headcoach Alexander Osipovitch daran?

Wir spielen unter Coach Alex einen schnelleren und offensiveren Basketball. Er will, dass wir den Ball immer pushen in der Offensive, was mir als Spielertyp auch sehr entgegen kommt. Manchmal muss ich weniger nachdenken und mit noch mehr Selbstbewusstsein spielen, das erwartet Alex auch von uns. Er spricht sehr viel mit uns und gibt uns Selbstvertrauen. Das ist genau das, was ich persönlich gebraucht habe in der Phase nach meiner Verletzung. Dass er mir das Vertrauen geschenkt hat und mich gegen Schwenningen und Ehingen in die Starting Five gestellt hat, hat mir viel bedeutet. Ich will dieses Vertrauen jetzt noch mehr zurückzahlen und mehr aus den Chancen machen, die ich bekomme.

Worauf kommt es jetzt für den Rest der Saison an?

Wenn wir weiter zusammenhalten, zuversichtlich sind und an uns glauben, dann werden wir unser Saisonziel auch erreichen. Die Unterstützung in den bisherigen Spielen war super, aber wichtig ist auch, dass die Fans weiterhin an uns glauben und weiter in die Halle zu unseren Heimspielen kommen. Wir brauchen die Unterstützung von außen, um vor allem zuhause die wichtigen Punkte einzufahren. Da geht es wirklich um jeden einzelnen Fan, der in der Halle ist, um uns zu supporten. Das würden wir uns als Mannschaft wünschen und werden alles dafür tun, damit es sich auch weiterhin lohnt, in die Halle zu kommen.

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