Erschöpfte Schalker unterliegen in Kirchheim

Nach dem fulminanten Heimsieg am Freitag (01.03.) gegen Hamburg, mussten die Schalker Basketballer am Sonntag (03.03.) eine 81:76-Niederlage gegen die Kirchheim Knights einstecken. Am Ende fehlte den Königsblauen die Kraft, nachdem man gegen die Hamburg Towers in die Overtime musste.

Im Rahmen des Doppelspieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, trafen die Schalker Basketballer 43 Stunden nach dem Comeback-Sieg in der Overtime gegen Hamburg, auswärts auf die Kirchheim Knights. Niclas Sperber und Jacob Mampuya standen erneut im Kader, konnten jedoch weiterhin aufgrund ihrer Verletzungen nicht eingesetzt werden. Brandon Parrish ging darüber hinaus stark angeschlagen in die Partie, der US-Amerikaner war grippegeschwächt. Raphael Wilder veränderte seine Starting-Five im Vergleich zum Spiel gegen die Hanseaten auf einer Position und schickte wieder Shavar Newkirk statt Patrick Carney von Beginn an auf das Parkett. Neben ihm starteten Brandon Parrish, Adam Touray, Björn Rohwer und Courtney Belger.

In den ersten Minuten merkte man der Wilder-Truppe an, dass ihr das kräftezehrende Comeback gegen Hamburg noch in den Knochen stecke. Kirchheim wirkte frischer, wusste dies zu nutzen und zog mit 7:2 davon. Doch dann drehte der angeschlagene Brandon Parrish plötzlich auf und netzte im ersten Viertel insgesamt vier Dreier ein. Den letzten schenkte er den Gastgebern zum Viertelende und damit zur 20:22-Führung für den S04 ein.

Zu Beginn des zweiten Viertels legte Parrish dann gleich seinen fünften Dreier nach und machte damit deutlich, dass sich die Königsblauen, im Gegensatz zu den vergangenen Wochen, an diesem Abend treffsicher von jenseits der Drei-Punkte-Linie zeigen würden. Es entwickelte sich ein Spiel, in dem es keinem Team gelang, sich nennenswert abzusetzen. Mit 44:41 für die Knights, ging es in die Halbzeitpause in der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte.

Am Ende fehlten die Kräfte für das nächste Comeback

Die zweite Hälfte begann, wie sollte es auch anders sein, mit einem getroffenen Dreier von Brandon Parrish. Im weiteren Spielverlauf gelang es den Gastgebern jedoch, sich einen leichten Vorsprung herauszuspielen und so endete das dritte Viertel mit 68:60. Zwischenzeitlich stand sogar eine 11-Punkte-Führung für die Kirchheimer auf der Anzeigetafel (62:51), doch wenn das Wochenende eines gezeigt hat, dann, dass man den FC Schalke 04 in dieser Saison zu keinem Zeitpunkt abschreiben sollte.

Diese Erfahrung machten dann auch die Knights im finalen Spielabschnitt. Die Knappen kämpften sich wieder heran und glichen nach zweieinhalb Minuten durch einen Dreier von Kapitän Patrick Carney aus (68:68). Kirchheim antwortete jedoch postwendend mit einem eigenen Dreier von Andreas Kronhardt und gab die Führung bis zum Spielende nicht mehr aus der Hand. Die Schalker setzten noch einmal alles daran, auch in diesem Spiel die Wende zu schaffen und das Spiel zu drehen, doch am Ende fehlten einfach die Kräfte, um das Ruder herumzureißen. So mussten sich die Königsblauen mit 81:76 in Kirchheim geschlagen geben.

S04-Coach Raphael Wilder: „Glückwunsch an Kirchheim, sie waren heute einfach ein wenig frischer als wir. Meine Mannschaft gehört zu den besten Teams der Liga, was das Rebound-Verhalten angeht, aber heute lassen wir 15 Offensivrebounds zu. Das ist völlig untypisch für uns. Unsere Center waren noch sehr müde vom Spiel gegen Hamburg, das hat man gemerkt.“

Die Niederlage der Schalker hat an diesem Spieltag jedoch keine negativen Auswirkungen auf den Kampf um den Klassenerhalt. Da die White Wings Hanau und die Uni Baskets Paderborn ihre Spiele ebenfalls verloren, bleiben die Knappen auf dem 13. Tabellenplatz und haben weiterhin vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Damit hat das Team von Raphael Wilder weiter alles in der eigenen Hand.

Am kommenden Samstag (9.03.) wollen die Blau-Weißen zuhause in der Oberhausener Willy-Jürissen-Halle den nächsten Favoriten zu Fall bringen. Dann gastieren um 19 Uhr die NINERS Chemnitz auf Schalke.

Punkteverteilung

Newkirk (11), Parrish (21), Haucke (1), Sperber (-), Touray (11), Szewczyk (2), Rohwer (7), Carney (8), Belger (12), Arians (3), Mampuya (-)

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