Gegen Baunach die richtige Antwort geben

Bereits am kommenden Dienstag (08.01.) steht für die Basketballer des FC Schalke 04 das nächste Spiel auf dem Programm. Um 20 Uhr gastieren die Baunach Young Pikes zum ersten Heimspiel des Jahres in der Oberhausener Willy-Jürissen-Halle. Im Duell gegen den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt wollen die Königsblauen die richtige Antwort auf die Niederlage in Karlsruhe geben.

Das Jahr 2019 begann für die Schalker Basketballer mit einer bitteren Niederlage. Im Spiel bei den starken PS Karlsruhe Lions ging man mit 82:59 unter die Räder. Doch bereits am Dienstag bietet sich die Möglichkeit, die richtige Antwort auf dem Parkett zu geben. Mit den Baunach Young Pikes ist ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt zu Gast, den es zu schlagen gilt, um sich eine gute Ausgangsposition für den Rest der Saison zu verschaffen.

Raphael Wilder warnt davor, Baunach zu unterschätzen: „Sie verfügen über eine sehr talentierte Mannschaft, mit vielen schnellen, athletischen und gut ausgebildeten Spielern, die den Sprung in die BBL schaffen wollen. Über verschiedene Verteidigungsvarianten erzwingen sie häufig Fehler beim Gegner und pressen teilweise fast das gesamte Spiel über. Beide Teams sind momentan auf Augenhöhe, daher erwarte ich ein spannendes Spiel, das wir am Ende natürlich gewinnen wollen!“

Das Farm-Team der Brose Baskets Bamberg strotzt nach neun Niederlagen in Folge sicher nicht unbedingt vor Selbstvertrauen, doch umso gewillter werden die Young Pikes sein, die Punkte auf Schalke mitzunehmen. Die Säulen des Teams von Coach Felix Czerny bilden Topscorer Henri Drell (18 Jahre alt/12,8 Punkte pro Spiel), Kristian Kullamäe (19/11,9), Daniel Keppeler (21/9,6) und Mateo Seric (19/8,9). Für den abgewanderten Leon Kratzer wurde zuletzt der 23-jährige Tscheche, Adam Pechacek, verpflichtet, welcher sich mit 9,5 Punkten im Schnitt gut eingefügt hat. Baunach verfügt mit einem Durchschnittsalter von 19 Jahren über das jüngste Team der Liga. Dennoch handelt es sich bei den Jungspunden um hochtalentierte Kräfte, die sich schon früh auf höchstem Niveau bewiesen haben.

Die Young Pikes mussten in der laufenden Saison ähnliches Verletzungspech hinnehmen, wie die Schalker. Der Australier William McDowell-White verletzte sich im November letzten Jahres schwer und wird den Bayern ebenso langfristig ausfallen, wie Kay Bruhnke, der sich nach einer längeren Verletzungspause wieder im Training befand und dann einen Bruch des Mittelfußknochens erlitt. Den Spielaufbau verantworten daher weiterhin Kapitän Marvin Heckel und der erst16-jährige Elias Baggette. Auf Schalker Seite ist Thomas Szewczyk nach seinem Virusinfekt wieder in das Training eingestiegen. Ob ein Einsatz am Dienstag bereits möglich ist, bleibt jedoch abzuwarten.

Unterstützung der Fans kann das Spiel entscheiden

Abteilungsleiter Tobias Steinert: „Das Spiel wird unheimlich wichtig im Kampf um den Klassenerhalt! Nach der Niederlage in Karlsruhe wollen wir zuhause vor einer Heimkulisse die passende Antwort geben. Ich hoffe, dass möglichst viele Schalker den Weg nach Oberhausen antreten, um das Team zu unterstützen. Es wird ein echtes Vier-Punkte-Spiel!“

Aufgrund von terminlichen Überschneidungen auf beiden Seiten, war eine Verlegung der beiden Spiele gegen Baunach notwendig geworden, wodurch sich nun eine besondere Konstellation ergibt. Nach dem Heimspiel am Dienstag (08.01.), treten die Knappen in der Folgewoche am Mittwoch (16.01.) direkt zum Rückspiel in Baunach an.

„Das hat schon fast Playoff-Charakter“, so Steinert, der sich noch gut an die Playoff-Runden aus der vergangenen ProB-Saison erinnert. Dort gewannen die Königsblauen stets ihre Heimpartien und legten so den Grundstein für den Einzug ins Halbfinale und den damit verbundenen Aufstieg. Umso wichtiger wird es für das Team von Coach Raphael Wilder, am Dienstag mit einem Sieg vorzulegen und dann mit viel Selbstvertrauen nach Bayern zu reisen.

Tickets sind vorab im Online-Shop und am Spieltag an der Abendkasse erhältlich. Tip-Off ist um 20 Uhr, der Einlass beginnt eine Stunde eher, um 19 Uhr.

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