Jahresrückblick: Die Highlights von Carney, Belger, Szewczyk und Coach Wilder

Das Jahr 2018 war für die Basketballer des FC Schalke 04 eines der erfolgreichsten Jahre der Vereinsgeschichte. Zum Jahreswechsel blicken die beiden Kapitäne Patrick Carney und Courtney Belger, S04-Dauerbrenner Thomas Szewczyk und Coach Raphael Wilder auf ihre Highlights des Jahres zurück.

Patrick Carney:

Meine Highlights des Jahres 2018 waren eindeutig die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Insbesondere unser drittes Spiel im Viertelfinale gegen Wolfenbüttel und unser Heimsieg im Halbfinale gegen Elchingen. Die Atmosphäre in der Halle an der Mühlbachstraße war unglaublich und unsere harte Arbeit hat sich am Ende ausgezahlt.

Courtney Belger:

Dieses Jahr war wirklich voll von Highlights! Zu allererst natürlich der Aufstieg in die ProA. Wir haben eine tolle Mannschaft gehabt, die in jedem Spiel gekämpft und sich alles hart erarbeitet hat. Alle haben gedacht, wir würden um den 8. Tabellenplatz kämpfen, aber ich wusste von Anfang an, dass wir um die Meisterschaft mitspielen würden. Am Ende sind wir Zweiter der Nordgruppe geworden, bis in das Halbfinale der Playoffs eingezogen und aufgestiegen. Wahnsinn!

Aber auch in dieser Saison genieße ich, bis auf die schweren Verletzungen meiner Teamkollegen, jede Sekunde auf Schalke. Manchmal muss ich im Training oder während des Spiels einfach grinsen, weil ich realisiere, dass wir es bis in die ProA geschafft haben und weil ich es liebe, mit meinem Team auf dem Feld zu stehen. Wenn ich mich auf besondere Momente in dieser Saison festlegen müsste, wären es wahrscheinlich unser Sieg im ersten ProA-Spiel in Paderborn und der Sieg in Trier, weil alle gedacht haben wir würden dort mit 20 Punkten Differenz verlieren. Aber auch wegen der Art und Weise wie wir dort gegen ein absolutes Top-Team gewonnen haben. Auch die Auszeichnung zum Spieler des Monats in der ProA hat mir viel bedeutet, weil sie für mich ein Symbol dafür ist, dass ich es geschafft habe mich in dieser Liga zu etablieren.

Thomas Szewczyk:

Mein Highlight in diesem Jahr war natürlich der erfolgreiche Abschluss der vergangenen Saison und der damit verbundene Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Absolute Höhepunkte waren die Playoff-Serien vor einer grandiosen Heimkulisse, die uns bedingungslos unterstützt hat. An diese Spiele werde ich mich noch lange erinnern. Wenn ich an den Heimsieg im Halbfinale gegen Elchingen denke, als ich nach dem Spiel die Humba anstimmen durfte und wir dann gemeinsam mit den Fans gefeiert haben, bekomme ich heute noch Gänsehaut!

Raphael Wilder:

Ein Moment, der mir im Jahr 2018 besonders in Erinnerung geblieben ist, war das Heimspiel im Halbfinale der ProB-Playoffs gegen Elchingen. Die gesamte Saison war ja eigentlich wie ein Märchen, weil wir Spiel für Spiel gewonnen haben und uns oben festgesetzt haben. Auch der Moment, in dem klar war, dass wir in die ProA aufsteigen und meine anschließende Vertragsverlängerung waren für mich besonders. Ich bin auch stolz darauf, dass viele Spieler weiter unter mir spielen und gemeinsam mit mir den Schritt in die nächsthöhere Liga gehen wollten. Dass gestandene Spieler wie Lars Wendt oder Björn Rohwer mit mir arbeiten wollen oder, dass ein Courtney Belger seinen Vertrag verlängert hat, ist das Größte, was einem Trainer widerfahren kann.

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