S04 verlängert mit Raphael Wilder

Im Vorfeld der Saison 2018/2019 verlängerte Coach Raphael Wilder seinen Vertrag beim S04 um ein weiteres Jahr und gab gleichzeitig bekannt, dass er seine Trainerkarriere danach beenden würde. Nach Gesprächen mit seiner Familie und den Verantwortlichen der Basketballabteilung des FC Schalke 04, verlängert Wilder seinen Vertrag jedoch um ein weiteres Jahr und setzt seine Karriere beim S04 fort.

Abteilungsleiter Tobias Steinert freut sich über die Entscheidung seines Coaches: „Mit Raphael Wilder haben wir in den letzten fünf Jahren die Erfolgsgeschichte der neueren Abteilungshistorie geschrieben und ich freue mich sehr, dass er seine Rente noch weiter nach hinten verschiebt und uns im nächsten Jahr als Coach zur Verfügung steht. Wir wissen, was Raffi großartiges für die Abteilung geleistet hat! Ich freue mich auch persönlich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm und bin der Meinung, dass wir damit auf der Trainerposition für die kommende Saison bestens gewappnet sind!“

Damit geht Wilder bereits in seine sechste Saison beim FC Schalke 04 und konnte in dieser Zeit einige Erfolge feiern. In seiner Premieren-Saison gewann er mit dem S04 den WBV-Pokal und feierte im Jahr darauf die Meisterschaft in der 1. Regionalliga West. Die Meisterschaft war außerdem gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Dort führte Wilder sein Team in der Saison 2016/2017 auf Anhieb bis ins Achtelfinale der Playoffs und zog im Folgejahr sogar sensationell bis in das Halbfinale. Nach dem Lizenzverzicht des späteren Meisters ScanplusBaskets Elchingen stieg der S04 am Ende dadurch sogar in die ProA auf.

Aufgabe beim S04 noch nicht beendet

Raphael Wilder: „Es sollte wirklich meine letzte Saison als Trainer werden, doch nach guten Gesprächen mit meiner Familie und mit Tobias Steinert, sind wir uns einig geworden, dass ich meinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängere. Für mich kam kein anderer Klub als der FC Schalke 04 in Frage und ich denke, dass ich in der kommenden Saison dabei helfen kann, den Verein einen weiteren Schritt nach vorne zu bringen. Ich sehe meine Aufgabe hier noch nicht als beendet an und freue mich auf eine weitere Saison, in der wir hoffentlich nicht so viel Verletzungspech haben.“

In seiner ersten ProA-Saison hatte Wilder mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen. Vor der Saison fiel mit Shawn Gulley bereits ein deutscher Leistungsträger für die gesamte Spielzeit aus, hinzu kam kurz nach Saisonbeginn die Verletzung von Führungsspieler Lars Wendt, der in dieser Saison ebenfalls kein Spiel mehr bestreiten konnte. Darüber hinaus gab es zwei Nasenbeinbrüche und Abgänge von Leistungsträgern aus verschiedensten Gründen. Auch das war ein Grund dafür, dass Wilder nach dieser schwierigen Saison nicht abtreten will.

„Die Saison verlief nicht so, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Durch die schweren Verletzungen und Ausfälle war es ein ständiger Kampf und wir waren gezwungen, das Team immer wieder zu verändern. Wir haben zwar unser Ziel erreicht und damit bin ich mehr als zufrieden, allerdings war es schwer die Saison zu genießen und ich konnte nicht so mit dem Team arbeiten, wie ich es immer mache. Ich freue mich jetzt auf die kommende Spielzeit und auf die anstehenden Aufgaben“, so der alte und neue S04-Coach.

In den kommenden Wochen steht für Wilder und Steinert nun die Kaderplanung auf dem Programm, um ein schlagkräftiges Team für die Saison 2019/2020 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu formen.

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