S04 verliert in Trier und will gegen Leverkusen die richtige Antwort geben

Am vergangenen Donnerstag (31.10.) stand für die Basketballer des FC Schalke 04 das Auswärtsspiel in Trier an. Die Königsblauen begannen, wie bereits gegen Jena, stark, mussten sich am Ende jedoch erneut mit 9 Punkten geschlagen geben. Mit 88:79 konnten die RÖMERSTROM Gladiators Trier die Partie des 8. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga für sich entscheiden.

Die Partie begann aus Schalker Sicht vielversprechend. Hinten erlaubte die Defense keine einfachen Punkte und vorne holten die Königsblauen wichtige Offensiv-Rebounds und konnten somit häufig im zweiten Anlauf scoren. Ganz anders die Gladiators: Gute Wurfchancen wurden leichtfertig vergeben. Einzig Center Till Gloger unterstrich seine Leistungen der vergangenen Wochen und bereitete der Verteidigung der Knappen große Probleme. „Vom ersten Moment an hatten wir ihn überhaupt nicht im Griff und er macht allein in der ersten Halbzeit 20 Punkte“, stellte S04-Coach Raphael Wilder nach der Partie fest. Am Ende hatte Gloger 32 auf seinem Konto. Doch die übrigen Spieler von Trier schienen sich auf ihren Topscorer zu verlassen und so konnten die Schalker die Partie ausgeglichen gestalten. Ende des ersten Viertels konnte sich der S04 etwas absetzen. Vize-Kapitän Johannes Joos, der im Sommer aus Trier nach Gelsenkirchen wechselte, erzielte 4 Punkte in Folge und so ging es mit einer 24:16-Führung für Schalke in die Viertelpause.

Das zweite Viertel begann mit einem Highlight der Königsblauen: Courtney Belger erkämpfte sich den Ball und schloss per Dunking ab. Belger war am Ende mit 18 Punkten der Topscorer der Knappen. Zwischenzeitlich führte der S04 mit 10 Punkten (32:22), doch dann wollten die Würfe nicht mehr fallen und Trier setzte zu einem 13:0-Run an. Angeführt vom überragenden Till Gloger drehten die Gladiators die Partie und übernahmen mit 35:32 die Führung. „Da fing es schon an, dass unsere Konzentration nachgelassen hat“, ärgerte sich Wilder nach dem Spiel. Kurz vor der Halbzeit kam dann der Auftritt von Darnell Dunn. Erst verkürzte er per Dreier auf 39:41 aus Sicht der Schalker, wenige Sekunden später legte der Small Forward noch einen Dreier nach und traf mit der Halbzeitsirene zum 42:42-Ausgleich.

Nächstes Heimspiel bereits am Sonntag (03.11) gegen Leverkusen

In den ersten Minuten des 3. Viertels war die Partie weiter ausgeglichenen. Nach 5 gespielten Minuten führten die Schalker knapp mit 54:53. Häufige Foul-Unterbrechungen sorgten dafür, dass kein wirklicher Spielfluss entstehen konnte. Dann übernahm Jordan Geist für die Gladiators aus Trier. In der ersten Halbzeit war der US-Amerikaner noch unauffällig, doch ab Mitte des 3. Viertels zeigte er seine ganze Qualität. Entweder zog er selbst zum Korb oder hatte das Auge für seine Mitspieler. Vor allem das Zusammenspiel mit Till Gloger konnten die Knappen nicht unterbinden. So setzten sich die Gastgeber Punkt für Punkt ab und führten nach dem 3. Viertel mit 71:61.

Im vierten Viertel  kam für das Team um Kapitän Courtney Belger auch noch Pech im Abschluss dazu. Viele Würfe sprangen knapp wieder raus und die Offensivrebounds konnten, wie noch zu Beginn der Partie, nicht gesichert werden. Zudem unterliefen den Königsblauen einfache Fehler, die zu Ballverlusten führten. Am Ende behielten die RÖMERSTROM Gladiators nach einem 88:79-Sieg die Punkte in Trier.

Nach zwei knappen Niederlagen in Folge wollen die Basketballer des FC Schalke 04 am kommenden Sonntag (3.11.) zuhause den nächsten Anlauf starten. Zusammen mit den Heimfans im Rücken soll das NRW-Duell gegen die Bayer Giants Leverkusen für sich entschieden werden. Die Partie beginnt um 18 Uhr in der Willy-Jürissen-Halle in Oberhausen. Tickets können online oder an der Abendkasse erworben werden.

Punkteverteilung

Newkirk (5), Hightower (6), Jean-Louis (9), Spencer (10), Joos (8), Dunn (8), Touray (10), Szewczyk (3), Gulley (2), Belger (18)

Das Spiel im Re-Live

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