2:1 gegen Genk - Marko Pjaca trifft bei seiner Premiere

Zum Abschluss des Trainingslagers in Benidorm hat der FC Schalke 04 sein Testspiel gegen den KRC Genk mit 2:1 für sich entschieden. Beim Kräftemessen mit dem belgischen Erstligisten kam Neuzugang Marko Pjaca am Sonntag (7.1.) erstmals zum Einsatz. Seine Premiere krönte der Kroate direkt mit einem Treffer. Zudem war Breel Embolo einmal erfolgreich.

Chef-Trainer Domenico Tedesco konnte vor rund 800 Zuschauern wieder auf Nabil Bentaleb zählen. Der Algerier, der wegen einer Schambeinentzündung in der Hinrunde nur acht Pflichtspiele absolvieren konnte, stand ebenso in der Startelf wie Bernard Tekpetey. Der ghananische Nationalspieler hatte vor wenigen Tagen seinen Leihvertrag mit dem SCR Altach aufgelöst und gehört wieder zum Kader der Königsblauen.

Schalke war im ersten Durchgang dominant und setzte den letztjährigen Europa-League-Viertelfinalisten bereits früh unter Druck. Dabei wussten die Knappen auch spielerisch zu überzeugen. Die beste Möglichkeit, um seine Mannschaft in Führung zu schießen, hatte Guido Burgstaller. Der Österreicher scheiterte nach einem Zuspiel seines Landsmanns Alessandro Schöpf nach 22 Minuten aber aus kurzer Distanz am gut reagierenden KRC-Schlussmann Nordin Jackers.

Weitere gute Möglichkeiten gingen auf das Konto von Franco Di Santo, der das Leder nach einer Hereingabe von Bastian Oczipka am Fünfmeterraum um Haaresbreite verpasste (11.) und Alessandro Schöpf, der nach einer Burgstaller-Ablage über den Querbalken schoss (33.). Die Belgier tauchten indes nur selten vor dem königsblauen Kasten auf, da Naldo und seine Nebenmänner stark verteidigten. Ralf Fährmann wurde daher so gut wie gar nicht gefordert.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Domenico Tedesco insgesamt neunmal aus. Zu den frischen Kräften für die zweiten 45 Minuten zählte auch Marko Pjaca. Cedric Teuchert muss indes noch auf seine Premiere in Blau und Weiß warten. Der deutsche U21-Auswahlkicker, der vom 1. FC Nürnberg verpflichtet wurde, konnte wegen erhöhter Temperatur nicht spielen.

Die Königsblauen starteten mit viel Elan in den zweiten Spielabschnitt und hatten gleich in den ersten 60 Sekunden durch Daniel Caligiuri und Bastian Oczipka zwei gute Chancen. Wenig später klingelte es dann im Kasten der Belgier. Torschütze war ausgerechnet Debütant Marko Pjaca, der in der 49. Minute nach einem Zuspiel von Max Meyer in den Strafraum eindringen konnte und elegant aus elf Metern zum 1:0 vollendete.

Anders als im ersten Durchgang traute sich der KRC insgesamt mehr zu. Die Belgier attackierten früher und gingen phasenweise etwas überhart zu Werke. Sie kamen aber auch vereinzelt zu Abschlüssen. Nikolaos Karelis beispielsweise prüfte Alexander Nübel in der 59. Minute aus acht Metern, schaffte es aber nicht, den U21-Nationaltorhüter zu bezwingen. Besser machte es Breel Embolo, der in der 80. Minute auf 2:0 erhöhte. Der Schweizer knipste nach einem Traumpass von Amine Harit. Der Schlusspunkt war dann Genk vorbehalten. Nikolaos Karelis betrieb 120 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit aus kurzer Distanz noch einmal Ergebniskosmetik.

Aufstellung

Schalke: Fährmann (46. Nübel) – Kehrer (46. Stambouli), Naldo (46. McKennie), Nastasic (62. Dragon) – Bentaleb (46. Meyer) – Tekpetey (46. Caligiuri), Schöpf (46. Harit), Konoplyanka (46. Pjaca), Oczipka (62. Czyborra) – Di Santo (46. Reese/78. Krüger), Burgstaller (46. Embolo)
Genk: Jackers (46. Coucke) – Maehle (46. Lathouwers), Dewaest (46. Aidoo), Brabec (46. Colley), Nastic (46. Khammas) – Reyners (46. Sabak), Wouters (46. Zebli), Pozuelo (46. Malinovskyi) – Benson (46. Buffel), Ingvartsen (46. Karelis), Zhegrova (46. Bertaccini)
Tore: 1:0 Pjaca (49.), 2:0 Embolo (80.), 2:1 Karelis (88.)
Schiedsrichter: Campo Hernandez (Spanien)
Zuschauer: 800

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