Guido Burgstaller schießt Königsblau ins Halbfinale

Die Knappen haben es geschafft! Die Mannschaft von Chef-Trainer Domenico Tedesco steht nach einem 1:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg im Halbfinale des DFB-Pokals! Den goldenen Treffer am Mittwoch (7.2.) in der VELTINS-Arena erzielte Guido Burgstaller bereits nach zehn Minuten.

Vier Wechsel in der Startelf

Gegenüber der 1:2-Niederlage in der Bundesliga gegen Werder Bremen nahm Schalkes Coach vier personelle Veränderungen vor. Anstelle von Nabil Bentaleb, Daniel Caligiuri, Yevhen Konoplyanka und Franco Di Santo begannen Leon Goretzka, Alessandro Schöpf, Marko Pjaca und Guido Burgstaller. In der Schlussphase durfte zudem Cedric Teuchert ran. Der Winterpausen-Neuzugang vom 1. FC Nürnberg feierte damit sein Debüt im blau-weißen Trikot.

Burgstaller trifft überlegt zum 1:0

Bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt übernahmen die Königsblauen schnell die Spielkontrolle und gingen bereits nach zehn Minuten durch einen Treffer von Guido Burgstaller in Führung. Der Österreicher war von Marko Pjaca in der Wolfsburger Hälfte angespielt worden, trieb die Kugel anschließend mit Tempo nach vorne und schloss dann ganz überlegt ab. Denn bevor der Ball im Netz zappelte, ließ der Stürmer Jeffrey Bruma zweimal aussteigen und vollendete dann aus halbrechter Position ins lange Eck. Marko Pjaca hatte wenig später gleich zweimal das 2:0 auf dem Fuß. Der Kroate verzog aber jeweils knapp (13., 15.).

Der VfL fand bis zur 20. Minute kaum statt, dann aber bissen sich die Wölfe ins Spiel und gestalteten das Geschehen weitestgehend ausgeglichen. Ein erstes Lebenszeichen kam von Yunus Malli, der den Ball über Umwege nach einem Eckstoß aus 20 Metern an die Latte setzte (24.). Weitere nennenswerte Chancen kreierten die Gäste bis zum Pausenpfiff aber nicht. Allerdings gelang es auch dem S04 nicht, Wolfsburgs Schlussmann Koen Casteels im ersten Durchgang noch ein weiteres Mal zu fordern.

Kaum Chancen nach der Pause

Zu Beginn des zweiten Durchgangs agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe, ohne dabei zwingende Möglichkeiten zu kreieren. Lediglich einige Versuche aus der Distanz flogen auf die beiden Kästen in der VELTINS-Arena. Dementsprechend zäh war das Ganze phasenweise anzusehen. Positiv ist allerdings zu bemerken, dass Schalke defensiv sehr kompakt stand und die VfL-Offensivreihe mit Divock Origi in vorderster Front so gut wie gar nicht zur Entfaltung kam.

Erst in der 85. Minute wurden die Gäste noch einmal gefährlich, als Victor Osimhen nach einer Freistoß-Hereingabe von Maximilian Arnold zum Kopfball kam und damit Daniel Didavi in Szene setzte. Leon Goretzka konnte im Getümmel aber klären. Wenig später scheiterte zudem Yunus Malli mit einem Schussversuch aus kurzer Distanz an Ralf Fährmann, der seinen Kasten bis zum Abpfiff sauber halten konnte.

Auslosung am Sonntag live in der Sportschau

Die Englische Woche endet für die Knappen am Samstag (10.2.) mit einem Bundesliga-Auswärtsspiel in München. Die Partie in der Allianz-Arena wird zur Topspielzeit um 18.30 Uhr angepfiffen.

Tags darauf findet im Rahmen der ARD Sportschau live die Auslosung der beiden Halbfinal-Paarungen im DFB-Pokal statt. Neben den Königsblauen haben außerdem Bayern München, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt den Sprung in die Runde der letzten Vier geschafft. Die Sendung beginnt um 18 Uhr.

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