Drei Medaillen bei Senioren DM

Am Ende einer von Corona geprägten Saison stand für drei Schalker nochmal ein sportliches Highlight an. Maurice Mann, Guido Schmitz und Thorsten Honefeld hatten sich im Frühjahr jeweils für die Deutschen Meisterschaften der Senioren qualifiziert und durften sich dort mit den besten Senioren Deutschlands messen. Mann und Schmitz konnten sich dabei die Bronze-Medaille im Doppel, sowie Mann Silber in der Mixed-Konkurrenz sichern.

Senioren 40

Honefeld, der zum ersten Mal bei der DM der Senioren antreten konnte, setzte sich vor dem Spiel das Viertelfinale im Einzel zum Ziel. In der Gruppe an Eins gesetzt konnte er seine Gruppenspiele souverän gestalten und die Gruppe gewinnen. Dabei blieb der Schalker ohne Satzverlust.

Im Achtelfinale setzte Honefeld sich dann ebenfalls klar in drei Sätzen durch. Im folgenden Viertelfinale hatte Honefeld dann allerdings das Nachsehen. Gegen Uwe Peters (TTG Niederkassel), seinen Doppelpartner und späteren Sieger der Ü40-Klasse, blieb Honefeld ohne echte Chance und schied aus.

 

Ebenfalls das Viertelfinale erreichte er mit eben erwähnten Peters im Doppel. Nach souveränem Start in das Turnier und einem Drei-Satz-Sieg im Achtelfinale sah es für das Duo des WTTV im Viertelfinale nach einer weiteren Glanzleistung und einem klaren Sieg aus. Nach zwei klar gewonnenen Sätzen verloren sie allerdings den dritten Satz in der Verlängerung und mussten anschließend sogar die Niederlage im fünften Satz hinnehmen.

 

Im Mixed ging es für Honefeld nur darum, den ein oder anderen Gegner etwas ärgern zu können. Die Ansetzung erlaubte eine höhere Zielsetzung nicht.

 

Obwohl sich der Schalker insgesamt über das Erreichen zweier Viertelfinals freuen konnte, schwang beim 40-jährigen etwas Enttäuschung mit. Die königsblauen Farben vertrat der Spieler der 1. Herren dennoch eindrucksvoll.

Senioren 45

Gleich zwei Teilnehmer schickte der S04 in der zweitjüngsten Konkurrenz ins Rennen. Maurice Mann und Guido Schmitz wollten ihren Erfolg der Landesmeisterschaften möglichst wiederholen. Dort hatten sie das Finale unter sich ausgetragen.

Dies sollte sich allerdings nicht wiederholen, im Viertelfinale hätte die Auslosung die beiden aufeinandertreffen lassen. Doch auch zu dieser Partie kam es nicht, für Guido Schmitz war leider bereits im Achtelfinale Schluss.

Zuvor konnte er sich in einer starken Gruppe den zweiten Rang erspielen. Gegen den drittplatzierten Sporcic (RTTVR) verlor Schmitz erst im Entscheidungssatz und musste im Achtelfinale gegen Stickel, späteren Zweitplatzierten und Mit-Favoriten des Turniers, antreten. Nach gutem Start ins Match spielte Stickel allerdings seine Qualität und Erfahrung aus zahlreichen Halbfinals der Senioren-meisterschaften aus und gewann 3:1. Damit blieb das vereinsinterne Duell aus.

 

Mann hatte sich währenddessen in der Gruppe souverän durchsetzen können. Er schlug dabei unter anderem Hummel (BYTTV), einen starken Blockspieler, der Mann vor knapp drei Jahren noch bezwingen konnte.  Im Achtelfinale brauchte der Schalker etwas Zeit, um ins Match zu finden, löste dies aber mit zunehmender Dauer des Spiels immer besser und zog verdient ins Viertelfinale ein.

Dort ging es dann gegen eben jenen Stickel. Mann startete gut in das Spiel, konnte das Spiel ausgeglichen gestalten. Nach vier spannenden Sätzen musste er aber anerkennen, dass Stickel leicht die Nase vorn hatte. Damit musste gleich der zweite Schalker gegen Stickel die Segel streichen.

 

Besser lief es für das Schalker Gespann im Doppel. Nach souveränem Start im Achtelfinale mussten die Schalker im Viertelfinale ihr bestes Tischtennis und ganzes Können zeigen. Erst nach fünf Sätzen stand der Halbfinal-Einzug und die sichere Bronze-Medaille fest. Dort kamen Mann/Schmitz sehr gut ins Match und hatten schnell eine 2:0 Führung erspielt. Das Doppel Stickel/Marte (TTBW) kämpfte sicher allerdings zurück und glich aus. Im fünften Satz musste dann sogar die Verlängerung das Spiel entscheiden, zu Ungunsten für die beiden Schalker. (Stickel/Marte hatten im Finale dann erneut nach fünf Sätzen das bessere Ende für sich.)

 

Im Mixed rechneten die Schalker sich ebenfalls beste Chance auf eine Medaille aus. Mann hatte in der Vergangenheit bereits mit seiner Mixed-Partnerin (Thöne – TTC Paderborn e.V.) an Turnieren teilgenommen. Schmitz startete mit Schoulen ins Turnier (TTC GW Fritzdorf).

Schmitz/Schoulen meisterten ihre Aufgabe der ersten KO-Runde sehr souverän in drei Sätzen und konnten das Achtelfinale erreichen. Mann/Thöne hatten aufgrund ihrer Setzung ein Freilos erhalten.

Im Achtelfinale siegten beide Paarungen nach vier Sätzen und konnten ins Viertelfinale vorstoßen. Dort wartete auf Schmitz/Schoulen das topgesetzte Duo Jäckel/Sporcic (STTB/RTTVR). Das westdeutsche Doppel um den Schalker Schmitz lieferte dem Favoriten-Doppel einen heißen Fight und zwang es zur Bestleistung. Alle drei verlorenen Sätze endeten in der Verlängerung. Nach vier langen Sätzen setze sich der Favorit also denkbar knapp durch.

Besser machten es Mann und Thöne, die gut ins Viertelfinale fanden und den ersten Satz klar gewannen. Nach knappen Satzverlust sicherten sich Mann/Thönen die Sätze drei und vier und damit den Einzug ins Halbfinale. Dort sollte aber noch nicht Schluss sein. Wieder einmal hieß der Gegner Stickel, an der Seite von Bähr (TTBW). Es entwickelte sich eine hochklassige Partie, aus der das Doppel des WTTV als Sieger hervorgehen sollte. Auch Dank der großartigen Unterstützung des gesamten Teams der WTTV-Starter.

Im Finale ging es nun gegen das topgesetzte Doppel Jäckel/Sporcic, die bereits den zweiten Schalker im Feld bezwungen hatten. Es zeigte sich schnell, dass der Favorit dem WTTV Duo gar nicht lagen. Mann/Thönen mussten nach drei Sätze ihren Kontrahenten zum Sieg gratulieren. Die Freude über den zweiten Platz und Silber konnte ihnen das aber nicht nehmen.

Fazit

Drei Medaillen bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften sind nicht nur ein großer Erfolg, sondern auch tolle Werbung für den Tischtennis-Abteilung der Schalker. Angereist waren die Schalker mit dem Ziel die blau-weißen Vereinsfarben bestmöglich zu vertreten. Dieses Ziel haben Honefeld, Mann und Schmitz mehr als erreicht.

 

Der Bericht des WTTV ist hier zu finden: Bericht WTTV

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