Mahl beim Qualifikationsturnier zum DTTB-Top48

Beim Qualifikationsturnier des WTTV zum Top48 des DTTB erreichte Johann Mahl den 6. Platz in der Konkurrenz der Jungen15. Nach 7 Spielen und mehr als 9 Stunden in der Halle konnte er am Ende mit der Platzierung zufrieden sein.

Gruppenphase

Nach knapp zehn Monaten ohne offiziellen Wettkampf startete Mahl eine Woche vor dem Saisonstart in das Qualifikationsturnier. In seiner Fünfer-Gruppe an Position Zwei gesetzt konnte er sich die erste Runde noch entspannt von der Tribüne anschauen.

Um 11 Uhr startete er dann gegen Nils Scherwat in die Gruppenphase. Der Schalker startete gut ins Match und gewann den ersten Satz souverän. Nach der Satzpause änderte sich das Spiel schlagartig, Mahl fand gar nicht mehr in die Partie und sah sich plötzlich einem 2:1 Rückstand gegenüber. In zwei nervenaufreibenden Sätzen kämpfte sich der Knappe aber nicht nur zurück ins Match, er konnte am Ende auch den Sieg einfahren.

Das zweite Gruppespiel sollte das einzige Spiel gegen einen Rechtshänder sein, die restlichen drei Gegner spielten alle mit der linken Hand. Möglicherweise ein Vorteil für das Topspiel um den Gruppensieg. Gegen Abeledo Sztucki kam Mahl nicht gut in die Partie und verlor den ersten Satz. Nach Anpassung der Taktik und kurzer Verschnaufpause steigerte sich der Schalker aber und konnte das Match nach vier Sätzen für sich entscheiden.

Es folgte das erste der zwei Endspiele in der Gruppe. Gegen Galatiltis hatte sich der Königsblaue in der Vergangenheit oftmals schwergetan. Nicht so dieses Mal. Mahl erwischte einen guten Start ins Match und spielte bis zum Ende durch eine souveräne Partie. Ein glatter Sieg in drei Sätzen war das Ergebnis.

Zum Ende der Gruppe folgte nun das Spiel um den Gruppensieg. Gegen Adrian Gossow ging es um den Mitfavoriten um den Sieg des Turniers. Mahl startete erneut nicht gut in die Partie, musste sich im ersten Satz mit 4:11 geschlagen geben. Es folgten zwei erfolgreiche Sätze für den Schalker, wo er u.a. einen 2:6 und 4:8 Rückstand noch umbiegen und den Satz „klauen“ konnte. Mahl war plötzlich 2:1 in Führung und spielte mit Sicherheit sein bestes Tischtennis des Turniers. Im vierten Satz ging es nun hin und her und Mahl erkämpfte sich sogar Matchpunkte. Doch Gossow konnte zurückschlagen und den Entscheidungssatz erzwingen. Es folgte der gleiche Ablauf. Beide Spieler zeigten beeindrucke Ballwechsel, schenkten sich nichts. Wieder kam es, nach erneuten Matchbällen, zur Satzverlängerung. An deren Ende stand Gossow als glücklicher Sieger fest. Mahl musste sich mit dem zweiten Platz in der Gruppe zufriedengeben.

Platzierungsspiele um Plätze 5 - 12

Für große Enttäuschung blieb aber wenig Zeit, ging es doch fast direkt nach diesem langen Match mit der Platzierungsrunde weiter. Es kam zum Lokal-Duell mit Marcel Karst, von DJK Germania Lenkerbeck. Nach souveränem erstem Satze von Mahl kam Karst besser aus der Satzpause und egalisierte die 1:0 Führung des Knappen. Es folgten zwei umkämpfte Sätze, die der Schalker jedoch beide für sich entscheiden konnte.

Es folgte das vorletzte Spiel des Tages, gegen Nico Thönnissen. Mahl und Thönnissen konnten zu Beginn einer ausgeglichenen Partie jeweils zwei Sätze für sich entscheiden, bevor der fünfte Satz begann. Mahl startete hervorragend in diesen Satz und erspielte sich schnell eine hohe Führung. Mit 11:3 konnte er nicht nur den Satz, sondern auch das Spiel schlussendlich für sich entscheiden.

Im abschließenden Spiel des Tages ging es nun um die endgültige Platzierung. Platz 5 war im Duell mit Sahakiants das große Ziel. Doch der Refrather erwischte den deutlich besseren Start und führte schnell 2:0 nach Sätzen. Mahl mobilisierte noch einmal alle Kräfte und kämpfte sich zurück in das Match. Er stellte im dritten Satz auf 1:2 aus seiner Sicht. Doch am Ende war Sahakiants eine Idee besser und holte sich den vierten Satz mit 11:7 und damit das Match.

Fazit

Nach mehr als 9 Stunden in der Halle in Büren und sieben Spielen stand für den Schalker Johann Mahl der 6. Platz fest. Obwohl mit etwas mehr Glück auch der Angriff auf die Plätze 1-4 hätte stattfinden können, darf man mit dem Endergebnis dennoch nicht unzufrieden sein. In einem Feld mit großer Konkurrenz musste Mahl nur zwei Kontrahenten zum Sieg gratulieren und zeigte teils eindrucksvoll seine tolle Entwicklung. In der Frühphase der anstehenden Saison geht es für Mahl als Teil der ersten Herren und Spitzenbrett der ersten Jugend nun darum diesen Eindruck zu bestätigen.