Isar-Schalker: Seit über 20 Jahren für den S04 in Bayern aktiv

Am Samstag (9.2.) lädt der Fanclub Isar-Schalker wieder alle Anhänger der Königsblauen ab 11.04 Uhr zu seiner großen Fanparty in die Muffathalle ein. Grund genug, den Fanclub aus der bayerischen Diaspora und seine Aktivitäten näher vorzustellen. Der 1. Vorsitzende, Jürgen Beierle, hat die „04 Fragen“ der Abteilung Fanbelange gerne beantwortet.

Jürgen, es gibt die Isar-Schalker schon seit über 20 Jahren. Wie ist es dazu gekommen, dass es im Kerngebiet von 1860 und den Bayern einen Schalke-Fanclub gibt?
Die Isar-Schalker München, gegründet 1997, sind ein Schalke-04-Fan-Club für Schalker in und um München. Im Dezember 1997 besuchte die Münchner Schalkerin Claudi mutig mit S04-Jacke ein Münchner Wirtshaus. Der Erfolg war: Statt möglicher Pöbeleien von Sechzigern oder Bayern sprach Kellner Armin sie freudig an und outete sich ebenfalls als Schalker. Kurz zuvor hatte Claudi über Freunde den durch und durch königsblauen Markus Müller kennengelernt, dessen „Premiere“-Runden im heimischen Wohnzimmer zur Keimzelle der Isar-Schalker wurden. Eine Schwäbin, ein Bayer und ein Deutsch-Italiener gründeten so den ersten offiziellen Münchner Schalke-Fanclub! Nach Artikeln im Schalker Kreisel wurde der Fanclub bekannter und wuchs weiter. Durch berufliche Fluktuation verlor der Fan-Club dann im Laufe der Jahre einige Mitglieder und meldete sich sogar kurzzeitig aus dem SFCV ab, um dann 2001 wieder einzutreten. Der Verein erhielt ab da weiter Zulauf von Schalke-Fans.

Wie hat sich euer Fanclub im Lauf der Jahre entwickelt?
Bis heute sind die Isar-Schalker München auf über 120 Mitglieder gewachsen. Die Mitglieder kommen aus ganz München mit seinem Umland, aber auch Mitglieder aus dem gesamten Bundesgebiet gehören unserem Verein an. Schalker gibt’s halt wirklich überall. Seit kurzem können wir sogar ein Mitglied aus dem schönen Hellas, Griechenland als blau-weißen Unterstützer vorweisen.

Neben dem regelmäßigen Anfeuern unserer Schalker Mannschaft auf der Großbildleinwand in unserer Stammkneipe, dem „Bürgerheim“ im Westend, welches sich in der Bergmannstraße (der Name passt doch) befindet, fahren wir regelmäßig zu den Spielen. Einmal jährlich organisieren wir unsere Saisonfahrt in „unser Wohnzimmer AufSchalke inne Arena“. Dabei wird für ein ganzes Wochenende ein Bus/Zug plus Hotel gechartert und es geht zu einem Heimspiel. Dabei wird meist noch ein Rahmenprogramm zusammen erlebt.

Auch viel sportliche Prominenz besuchte die Isar-Schalker München bereits. Neben dem vor wenigen Tagen verstorbenen Rudi Assauer schauten u.a. Levan Kobiashvili, Andreas Müller, Jose Manuel Jurado, Sergio Escudero, Olaf Thon bei uns rein.

Die Fanparty in München hat eine lange Tradition. Wie ist die Idee entstanden und dann gewachsen?
Die Fanparty, unsere sogenannte „Heimspiel-Fete“, ist mittlerweile eine große Tradition bei uns Isar-Schalkern. Diese wird von uns jährlich in der Muffathalle/Ampere in München vor dem Auswärtsspiel in München gegen Bayern München organisiert. Die Idee zu dieser Fanparty ist vor vielen Jahren daraus entstanden, den Schalke-Freunden, die zum Auswärtsspiel nach München anreisen, eine Anlaufstation zu bieten und damit ein Gefühl der fußballerischen Heimat zu bieten. Die Fete ist mittlerweile bundesweit bekannt und zählt zu einer der großen Fan-Feten Deutschlands.

Am Samstag wird wieder in der Muffathalle gefeiert. Was ist das Besondere an der Location, was erwartet uns Schalker dort?
Neben einer tollen königsblauen Stimmung, so wie es Schalker Fans kennen, wenn sie feiern, ist es ein großes blau-weißes Zusammensein mit einer tollen Atmosphäre. Nach dem Motto: „Von der Emscher, bis zur Isar..“, besuchen wieder neben Schalkern aus dem südlichen Teil der Republik auch Knappen aus allen Bundesländern die Fanfete.

Wir wollen vorher nicht so viel verraten, aber auch in diesem Jahr ist wie in den vorherigen Jahren wieder unsere Blaskapelle die „Kirta Blosn“ in Krachledernen und Dirndl u.a. mit dem „Steigerlied“ am Start. Dass für das Leibliche und ein leckeres Helles gesorgt ist, damit beim Warmsingen keiner Durst haben muss, ist selbstverständlich.

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