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Maike Berentzen: Für mich war Schalke 04 immer eine Option
Nach dem 15:0-Sieg im ersten Testspiel der S04-Frauen gegen die SG Einheit Halle traf Team I am Donnerstagabend (16.7.) auf Borussia Mönchengladbach. Gegen den Zweitligisten stand am Ende eine 1:2-Niederlage auf der Anzeigetafel. Maike Berentzen, die zur Saison 2026/2027 vom Reviernachbarn SGS Essen ans Berger Feld wechselte, stand nach dem Spiel in der Mixed Zone Rede und Antwort. Dabei sprach die Stürmerin über ihre Eingewöhnung auf Schalke, den Abstieg mit der SGS und ihre Zukunft beim S04.
Maike Berentzen über …
… ihre Eingewöhnung auf Schalke
Die ersten zwei Wochen waren wirklich gut. Es war ein super Start, alle sind sehr nett und offen. Man fühlt sich im Verein und in der Mannschaft direkt wohl. Natürlich braucht man eine gewisse Zeit und viele Trainingseinheiten, um die Spielabläufe zu verstehen und sich in die Strukturen und Prozesse einzufinden. Insgesamt war der Start aber durchweg positiv.
… die Unterschiede zwischen der SGS und Königsblau
Die Trainingsinhalte, die Organisation und die Rahmenbedingungen sind natürlich anders. Auch die Trainingszeiten am späten Abend waren für mich zunächst eine große Umstellung. Aber daran gewöhnt man sich schnell, passt seinen Tagesablauf etwas an und bekommt das gut hin.
… ihre Zukunft auf Schalke
Ich habe die Entwicklung von Schalke 04 im Frauenfußball in den vergangenen Monaten und Jahren verfolgt. Für mich war ein Wechsel zum S04 immer eine interessante Option. Damals habe ich meine Reha im medicos.AufSchalke absolviert und den Verein dadurch noch intensiver verfolgt. Durch meine Verbeamtung in Essen hat sich nun die Möglichkeit ergeben, für Schalke zu spielen.
… die Ziele in der Regionalliga
Wir haben einen großen und gut zusammengestellten Kader mit vielen jungen Talenten. In der Regionalliga wird definitiv etwas anderes auf uns zukommen als noch in der Westfalenliga. Intensität und Anforderungen werden höher sein. Dennoch bin ich überzeugt, dass wir über einen starken Kader verfügen und das Bestmögliche aus der Saison herausholen können.
… Alexandra Popp und das Spiel gegen Schwarz-Gelb
Auf das Spiel gegen Dortmund und gegen Alex Popp freue ich mich besonders. Das wird sicherlich ein Highlight. Alex Popp ist sicher eine prägende Persönlichkeit in der Regionalliga, aber dort spielen auch viele Freundinnen von mir, mit denen ich bei der SGS zusammengespielt habe.
Ich glaube, dass wir noch nicht so weit sind, uns direkt mit Dortmund zu vergleichen. Dennoch geht es in einem Derby immer darum, den Gegner zu ärgern und alles auf dem Platz zu lassen. Im Endeffekt können wir dabei nur gewinnen.
… ihre Stärken
Ich glaube, dass ich ein sehr offener und kommunikativer Mensch bin. Das kommt vielleicht auch durch meinen Beruf als Lehrerin. Gleichzeitig spiele ich Fußball vor allem wegen des Teams. Ich lebe diesen Teamgedanken, und genau das spüre ich auch in der Mannschaft. Wir gewinnen zusammen und wir verlieren zusammen.
Hinzu kommt, dass meine Stärken besonders auf den offensiven Positionen zur Geltung kommen. Ich verfüge über einen guten Torabschluss und denke, dass ich meiner Mannschaft in der Offensive am meisten helfen kann.