04 Medaillen bei den NRW-Langstreckenmeisterschaften

Die erste Meisterschaft der Bahnsaison 2018 verlief für unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr erfolgreich. In Menden erliefen unsere Athleten insgesamt 04 Medaillen.

Mit insgesamt elf Athletinnen und Athleten trat unser Trainer André Pollmächer die Reise nach Menden an. Für einige ging es um Qualifikationsnormen und Bestzeiten, andere stellten sich in den Dienst des Teams und traten als vereinsinterne Tempomacher an. Den Anfang machte Amelie Klug über 3000 m der W15. Sie zeigte ein gleichmäßiges und kontrolliertes Rennen und konnte ihre Klasse in 10:53,28 min gewinnen. Dabei lag sie deutlich unter der geforderten DM-Norm (11:30 min) und konnte mit ihrer Premiere auf dieser Strecke sehr zufrieden sein.

Bei meinem ersten Rennen über 3000 m wollte ich unter der DM-Norm bleiben. Ich hatte ein super Gefühl beim Lauf und freue mich total darüber, dass es auch noch für den Titel gereicht hat.

Amelie Klug

Kurz danach ging auch Lukas Lorenz in der M15 an den Start. Auch für ihn war es eine Premiere auf dieser Strecke. Er zeigte ein solides Rennen, wobei man merkte, dass ihm nach einem verletzungsbedingten Ausfall noch ein paar Körner fehlten. Dennoch belegte er einen guten achten Rang in 10:17,38 min. Anschließend fiel der Startschuss über 3000 m der weiblichen U18, bei dem auch Paula Reeker und Lea Kruse ihr Rennen begannen. Paula tankte bei ihrem Rennen, welches sie in 11:22,36 min auf Rang zehn beendete Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben und ging mit einem guten Gefühl aus dem Lauf. Lea wollte sich auf der für sie langen Strecke einem Ausdauertest unterziehen und ging daher ohne großen Druck in den Wettbewerb. Bis zum Schluss war es zum wiederholten Male das Duell zwischen ihr und ihrer Konkurrenten Paula Schneiders aus Mönchengladbach. Am Ende behielt Lea die Oberhand und überraschte nicht nur sich selbst mit ihrer Zeit von 9:51,50 min. Selbst die U18-EM-Norm von 9:45,00 min scheint nach diesem Lauf nicht unerreichbar.

Ich bin überglücklich! Der Lauf zeigt, dass wir eine hervorragende Grundlage im Trainingslager legen konnten und ich freue mich auf die nächsten Wettkämpfe.

Lea Kruse

Unsere gleichaltrigen männlichen Starter knüpften an den grandiosen Auftakt nahtlos an. Daniel Sergio hielt sich lange in der Spitzengruppe auf und konnte mit einem schnellen letzten Kilometer alle Mitkonkurrenten abschütteln. In 8:53,03 min gewann er seinen zweiten NRW-Titel des Jahres und verbesserte einen 52! Jahre alten Vereinsrekord.

Ich war vor meinem ersten 3000m Lauf sehr gespannt. Innerhalb des Rennens habe ich gemerkt, dass ich noch genug Kraft habe am Ende vorbeizugehen. Die Platzierung und die Zeit gibt mir Sicherheit für die nächsten Wettkämpfe und ist eine Bestätigung für meine gute Form.

Daniel Sergio

In einem zweiten Lauf der U18 debütierte ebenso Magnus Graf. Auch er konnte am Ende noch zulegen und beendete seinen Lauf in 9:50,42 min. Insgesamt belegte er in der U18 damit Rang 21, freute sich aber mehr über seine starke Zeit. Den Abschluss der Veranstaltung bildeten die Läufe über 10.000 m. Bei den Frauen traten Luisa Schraps, Denise Schumacher und Annika Börner an. Um Annikas Ziel zu ereichen, die DM-Norm von 36:10 min zu laufen, stellten sich Luisa und Denise an die Startlinie und sorgten bis Kilometer fünf für das richtige Tempo. Jedoch wurde schnell klar, dass an diesem Tag eine solche Zeit nicht erreicht werden konnte und so stieg auch Annika kurz darauf aus dem Rennen aus. Das gleiche Vorhaben hatte auch Karol Grunenberg. „Seine“ Norm steht bei 30:40 min und so schlug sein Trainingspartner Toni Riediger auf der ersten Rennhälfte das richtige Tempo an. Auch Karol konnte das forsche Angangstempo nicht ganz halten und verfehlte die Norm in 31:37,45 min. Dennoch setzte er sich gegenüber seiner Konkurrenz deutlich durch und gewann den NRW-Titel der Männer mit über zwei Minuten Vorsprung.

Ich wollte meine letzte Chance nutzen, die DM-Norm zu laufen. Auf der zweiten Rennhälfte konnte ich die Geschwindigkeit allerdings nicht mehr halten. Leider war das Wetter mit knappen 30 Grand nicht optimal für ein Langstreckenrennen. Trotzdem freue ich mich natürlich über den Titel.

Karol Grunenberg

Die Meisterschaft war der Auftakt die die Freiluftsaison 2018 und die Ausbeute von 04 Goldmedaillen zeigt, dass unsere Athletinnen und Athleten schon jetzt in bestechender Form sind. Dabei war unsere Abteilung auch erfolgreichster Verein der Veranstaltung. Wir freuen uns auf die kommenden Trainingswochen, Wettkämpfe und Meisterschaften.