Deutsche Jugendhallenmeisterschaft

Mit Lea Kruse und Daniel Luca Sergio standen zwei unserer Athleten auf der Startliste zur diesjährigen deutschen Jugendhallenmeisterschaft. Zu unserer Freude konnten beide das Finale erreichen und Lea erneut auf dem Podium landen.

Nach der Anreise am Freitag und einem kleinen Auftakt, waren Lea und Daniel am Samstag Morgen bereit für ihre Vorläufe über 1500m. Aufgrund von einigen krankheitsbedingten Absagen, reduzierte sich das Teilnehmerfeld der männlichen Jugend auf 13 Starter. Kurzfristig fiel die Entscheidung, dass es daher keine Vorläufe geben wird und das Finale am Folgetag mit diesen 13 Athleten ausgetragen werden sollte. Für Daniel war es ein glückliches Ereignis, er stand nun also im Finale der deutschen Jugendhallenmeisterschaft und hatte sein Ziel bereits erfüllt.
Lea musste sich in drei Vorläufen dagegen erst einmal für das Finale der besten zwölf qualifizieren. Im dritten Vorlauf kontrollierte sie das Renngeschehen von Anfang an und ließ keine Konkurrentin davonziehen. Auf der letzten Runde beschleunigte sie selbst und lief souverän als erste über die Ziellinie. Mit 4:51,33 Minuten stand sie also auch im Finale über 1500m.
Nach einer aktiven Regeneration, auch durch unsere mitgereiste Physiotherapeutin Lara Jeath, standen am Sonntag beide an der Startlinie für ihre Finalläufe. Der Endlauf von Lea entwickelte sich zu einem hochklassigen und spannenden Lauf. Das Tempo wurde durch Josina Papenfuß von Anfang an sehr hoch gehalten. Als es in die letzte Runde ging, hatte sich eine fünfköpfige Spitzengruppe bereits deutlich vom Rest des Feldes abgesetzt. 150m vor dem Ziel ergriff Lea erneut als erste die Initiative und setzte zum Endspurt an. Eingangs der 50m langen Zielgeraden lag sie in Front und wurde kurz vor dem Ziel von der späteren Siegerin Alina Schönherr (Erfurt), sowie von Pauline Meyer (Westfalia Epe) noch abgefangen. Dennoch ist der dritte Platz als großer Erfolg zu werten, denn Lea gehört immer noch der U18 Klasse an und wurde lediglich von zwei U20-Athletinnen geschlagen. Außerdem bestätigte sie mit 4:32,80 Minuten ihre tolle Form und lief ihre zweitbeste Zeit unter dem Hallendach. Wir gratulieren Lea ganz herzlich zu Bronze und ihrer ersten nationalen U20-Medaille.
Nur wenige Minuten nach dem Rennen von Lea fiel der Startschuss für Daniel. Das Tempo war zu Beginn eher langsam und so reihte sich Daniel mutig an der Spitze des Feldes ein. So zeigte er sich nicht nur dem Publikum und seinen Konkurrenten, sondern ging auch einigen Rangeleien aus dem Weg. Auf den letzten 400m wurde das Tempo dann noch einmal deutlich schneller. Diese Tempoverschärfung konnte Daniel zwar nicht mehr mitgehen, trotzdem sprang für ihn ein guter neunter Rang und eine starke Zeit von 4:07,57 Minuten heraus.
Beide zeigten sich nach dem Rennen sehr zufrieden mit dem Ausgang der Meisterschaft und freuen sich schon jetzt auf den Sommer. Dann starten nämlich beide in ihrer eigentlichen Altersklasse. der U18. Hier wollen sie erneut in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Was die beiden selbst nach ihrem Lauf sagten, seht ihr in unserem Youtube-Video.