Kurpfalz-Gala in Weinheim

Nach den Wettkämpfen am Pfingswochenende, traten einige Athletinnen und Athleten bereits am Mittwoch die Reise nach Herxheim an, um sich in einem kurzen Trainingslager den letzten Schliff für die Kurpfalz-Gala in Weinheim zu holen.

In Herxheim angekommen, fanden Katharina Kühn, Isabelle Winter, Andre Zschunke und Lennart Ogaza perfekte Trainingsbedingungen vor. Unter der Aufsicht von Timo Krampen, konnten die Sprinterinnen und Zehnkämpfer die Trainingsflächen des Reha-Zentrums in Herxheim nutzen und im Stadion ihre Läufe, sowie einige Technikeinheiten absolvieren. Nach der vierstündigen Fahrt am Mittwoch, stand nachmittags nur eine lockere Einheit auf dem Plan. Donnerstags wurde dann zweimal trainiert. Zunächst ging es in den Kraftraum, bevor am Nachmittag Sprints durch die Lichtschranke auf die Athleten warteten. Der Freitag wurde nach einem Wettkampfauftakt zur Regeneration genutzt, bevor am Samstagmorgen ins circa 50 Kilometer entfernte Weinheim gefahren wurde.

Am Veranstaltungstag machte sich Andrea Flaßkamp mit Phil Riedel und Stiliyan Stephanov auf den Weg, damit die beiden Jugendsprinter ebenfalls in Weinheim starten konnten. So ging es zunächst einmal über 100 m für alle in den Startblock. Katharina Kühn qualifizierte sich in der ersten Serie der Frauen in Saisonbestzeit von 12,54 Sekunden für das Finale und kam dort auf 12,70 Sekunden. Für Lennart Ogaza (TV Wattenscheid) sprang sogar eine neue Bestzeit von 11,26 Sekunden heraus. Auf dem Weg zu einer ähnlichen Zeit war auch Andre Zschunke. Jedoch machten seine Oberschenkel nach ungefähr 70 Meter „dicht“, sodass er mit 11,58 Sekunden knapp an seiner Bestzeit vorbei sprintete. Stiliyan Stephanof und Phil Riedel kamen in ihren Läufen auf gute 11,91 Sekunden und 11,97 Sekunden. Isabelle Winter kam in ihrem Lauf auf 13,51 Sekunden.
Für Kathi, Lennart und Phil ging es anschließend noch einmal auf die Tartanbahn. Am späten Nachmittag wurden die 200 m Läufe ausgetragen. Kathi kam nach 26,31 Sekunden ins Ziel, Phil bestätigte seine Form in 24,05 Sekunden und Lennart freute sich über eine weitere Bestzeit in 22,88 Sekunden. Nach einem langen und sehr anstrengendem Tag mit Temperaturen jenseits der 30 Grad, machten sich beide Fahrzeuge wieder auf den Weg nach Gelsenkirchen. Alle Athleten waren sich einig: Auch im nächsten Jahr möchten sie wieder in Weinheim an den Start gehen und ihre Bestzeiten jagen.