NRW-Jugendmeisterschaften/Ruhr Games 2019

Die NRW-Jugendmeisterschaften fanden im Rahmen der Ruhr Games statt und boten einen optimalen Rahmen für gute Leistungen.

Die diesjährigen NRW-Jugendmeisterschaften hielten einige faustdicke Überraschungen für uns bereit und der Sportpark Wedau wurde wie im vergangenen Jahr zu einem guten Pflaster. Schon am ersten Tag der dreitägigen Veranstaltung war Ali Suleyman in der M15 am Start. Ihm war von seinem Trainingsrückstand nur noch wenig anzumerken und er sprintete über 300 Meter zu einem guten neunten Platz in 40,48 Sekunden.
Der zweite Tag begann gleich mit mehreren Topleistungen. Zu Beginn nutzte Amelie Klug, U18, die Startgelegenheit, um über 800 Meter an ihrer Schnelligkeit zu arbeiten. Ein taktisch geprägtes Rennen beendete die Mittelstrecklerin auf Platz vier in 2:19,08 Minuten. Katharina Winkelmman wurde mit 11,28 Metern im Kugelstoßen der U18 Zehnte. Franziska Burchett gewann ihren 100 Meter Vorlauf in 12,56 Sekunden. Im Finale steigerte sie ihre Bestzeit auf starke 12,51 Sekunden und wurde damit hinter Leni Otte (SV Teutonia Riesenbeck) wie schon bei der Westfalenmeisterschaft Zweite. Nur kurze Zeit später fiel der Startschuss über die 200 Meter der weiblichen U20. Isabelle Winter, bereit über 400 Meter für die deutschen Jugendmeisterschaften qualifiziert, erwischte nicht ihren besten Tag und sprintete in 26,31 Sekunden auf Platz sieben.
Es folgten die 400 Meter-Hürdenläufe der männlichen Jugend. Im ersten Rennen auf Bahn 04 fand sich Mateusz Lewandowski wieder. Nach seinem Start in Gladbeck, der von Kälte und Wind beeinträchtigt war und seinem famosen Einstieg über 200 Meter in 21,73 Sekunden, sollte nun eine verhältnismäßige Zeit über 400 Meter Hürden her. Er begann das Rennen kontrolliert und konnte seinen geplanten Rhythmus ohne Probleme laufen. Eingangs der Zielgeraden hatte er bereits einen großen Vorsprung, den er sogar noch ausbauen konnte. In herausragenden 53,19 Sekunden lief er nicht nur persönliche Bestleistung, sondern verbesserte auch den Vereinsrekord und erfüllte die Norm für die europäischen Jugendspiele (EYOF). Er selbst bilanzierte kurz nach dem Rennen: „Obwohl der Lauf viel schneller war als in Gladbeck, hat er sich viel lockerer angefühlt. Ich bin sehr glücklich über diese Zeit und nun so richtig in der U18-Klasse angekommen.“

Ich bin sehr glücklich über diese Zeit und nun so richtig in der U18-Klasse angekommen.

Mateusz Lewandwoski

An Tag drei gingen einige unsere Mittelstreckler an den Start. Daniel Sergio sorgte mit seinem zweiten Rang in 4:10,80 Minuten in der U18 für das beste Resultat. In einem Rennen, welches erst verhalten begonnen wurde und dann im Spurt entschieden wurde, musste er sich lediglich Youssef Wardi aus Rhede geschlagen geben. Ricarda Remus holte, wie schon im letzten Jahr, Bronze über 1500 Meter der U20. Allerdings hielt die Freude nicht lange, denn ihre Zeit von 4:51,77 Minuten reichte nicht ganz, um bei den deutschen Jugendmeisterschaften starten zu dürfen. Miriam Schulz lief in 5:07,10 Minuten Bestzeit und kam auf Rang 15 in der weiblichen Jugend U18.