Westfälische Jugendmeisterschaften U18/U20

Kühle Temperaturen und ein unangenehmer Wind in der Lohrheide hielten unsere Athleten*innen nicht davon ab, zu Höchstform aufzulaufen.

Am ersten Tag der westfälischen Jugendmeisterschaften standen die Sprinter im Mittelpunkt. Mateusz Lewandowski (U18) und Erik Tepper (U20) gingen über 100 Meter an den Start und waren überaus erfolgreich. Mateusz kontrollierte seinen Vorlauf und gewann diesen in 11,34 Sekunden. Im Finale drehte er dann noch einmal auf, erwischte einen besseren Start und gewann in neuer Bestzeit von 11,11 Sekunden. Dass er von leichtem Gegenwind ausgebremst wurde, deutet auch darauf hin, dass bei guten Bedingungen auch jetzt schon eine noch schnellere Zeit möglich ist. Erik Tepper zeigte bei diesen schwierigen Bedingungen einen starken Auftritt. Er konnte seine Bestzeit bereits im Vorlauf auf 11,55 Sekunden steigern und belohnte sich mit der Finalteilnahme. Dort bestätigte er in 11,72 Sekunden seine Form und wurde Achter. Katharina Winkelmann war eine von über 20 Teilnehmerinnen des Kugelstoß-Wettbewerbs der weiblichen Jugend U18. Mit einem Stoß auf 11,48 Meter qualifizierte sie sich für den Endkampf und wurde dort Siebte.

Auch der zweite Tag wurde von guten Leistungen unserer Sprinter und Läufer gezeichnet. Los ging es mit den 200 Metern der U18. Hier machte Mateusz den Doppelsieg perfekt und gewann mit großem Vorsprung in 22,14 Sekunden. Diese Leistung ist bei einem Gegenwind von 2,3 m/s ebenfalls noch deutlich höher zu bewerten.  Erik Tepper und Felix Vogt hatten beim Finale der U20 über 200 Meter mit identischem Wind zu kämpfen. Sie belegten in 23,67 Sekunden und 24,25 Sekunden die Plätze Fünf und Sechs. Abgerundet wurde das gute Abschneiden der Schalker Sprinter durch den Staffelerfolg über 4×100 Meter. In 44,16 Sekunden liefen Yannik Lorenz, Felix Vogt, Erik Tepper und Mateusz Lewandwoski auf den Silberrang hinter der favorisierten Staffel aus Münster. „Da steckt auf jeden Fall noch mehr drin, denn der Wind war alles andere als leistungsfördernd“, sagte Mateusz nach seinen Rennen. „Trotzdem freue ich mich über meinen Doppelerfolg und vor allem die Medaille mit der Staffel, denn eine Westfalenmeisterschaft ist für mich immer etwas Besonderes.“

Da steckt auf jeden Fall noch mehr drin, denn der Wind war alles andere als leistungsfördernd. Trotzdem freue ich mich über meinen Doppererfolg und vor allem die Medaille mit der Staffel, denn eine Westfalenmeisterschaft ist immer etwas Besonderes für mich.

Mateusz Lewandowski

Am Nachmittag gingen dann unsere Mittelstreckenläufer*innen an den Start über 1500 Meter. Zunächst lief Miriam Schulz persönliche Bestzeit und belegte in 5:00,54 Minuten den zehnten Platz. Daniel Sergio wirkte in seinem rennen sehr souverän und ließ keinen Zweifel an seinem Sieg aufkommen. Mit einem langgezogenen Sprint distanzierte er seine Konkurrenten und gewann in 4:15,59 Minuten die U18-Wertung. Die Mädels der weiblichen Jugend U20 folgten und auch hier diktierten die Schalkerinnen das Geschehen. Clara Braun lief ungefährdet in 4:44,75 Minuten dem Sieg entgegen und Ricarda Remus machte in 4:51,90 Sekunden den Doppelsieg perfekt. Allerdings verpasste sie erneut die DM-Norm und eine Sekunde und hatte ihr eigentlichen Ziel verfehlt.
Den Abschluss eines grandiosen Tages bot Isabelle Winter.  Über 400 Meter konnte auch sie einem ungefährdeten Sieg entgegenlaufen. In 60,07 Sekunden lief sie ihre zweitbeste Zeit und sicherte sich ihren ersten Westfalentitel.

So holten die Schalker Athleten*innen insgesamt sieben Medaillen, von denen fünf golden waren. Eine tolle Bilanz, zu der die vielen Bestleistungen und guten Platzierungen hinzugezählt werden müssen.

Seite teilen