Benedikt Höwedes im DFB-Trikot in Pflichtspielen noch ungeschlagen

Mit der deutschen Nationalelf möchte Benedikt Höwedes am Dienstag (21.6., 18 Uhr, live in der ARD) den Einzug ins Achtelfinale der Europameisterschaft perfekt machen. Mit einem Punkt gegen Nordirland wäre das DFB-Team für das Achtelfinale qualifiziert - ob als Gruppensieger oder Zweiter, hinge dann vom Ergebnis des zeitgleichen Spiels der Polen gegen die Ukraine ab.

„Wenn wir Gruppenerster werden, schaffen wir uns eine gute Ausgangslage – das ist unser Ziel“, sagt Höwedes. Seine Mannschaft sieht der 28-Jährige gut aufgestellt. „Wir haben Respekt. Aber wir sind Favorit – und so müssen wir auch auftreten“, fordert der Kapitän der Königsblauen. Das jüngste 0:0 gegen Polen bewertet Höwedes selbstkritisch. „Wir waren nicht zwingend genug, nicht durchschlagskräftig genug. Der letzte Schritt, der letzte Pass, das letzte Glück – das hat einfach gefehlt.“

Dennoch sei das Ergebnis unterm Strich in Ordnung. „Natürlich hätten wir lieber die drei Punkte gehabt, und es ist enttäuschend, dass das nicht gelungen ist“, sagt er und fügt hinzu: „Von zwei verlorenen Punkten würde ich dennoch nicht sprechen. Wir sind immer noch Tabellenführer – und wir sind sehr optimistisch, dass wir das letzte Gruppenspiel gewinnen.“

Wir haben Respekt. Aber wir sind Favorit – und so müssen wir auch auftreten.

Höwedes kam in beiden EM-Spielen bislang jeweils über 90 Minuten zum Einsatz – auf etwas ungewohnter Rolle als rechter Verteidiger. „Ich spiele da, wo ich der Mannschaft helfen kann“, sagt das Schalker Eigengewächs. Bundestrainer Joachim Löw dazu: „Ich weiß, was ich an Benedikt Höwedes habe: Seriösität, solides Verteidigen, Kopfballstärke. Das wird für uns wichtig sein.“

Sollte Höwedes auch gegen Nordirland zum Einsatz kommen, ist zumindest laut Statistik ausgeschlossen, dass die DFB-Elf verliert. Denn der Abwehrmann der Königsblauen hat bisher 17 Pflichtspiele für Deutschland bestritten. Davon endeten 15 siegreich, zwei weitere Partien unentschieden. Eine Niederlage gab es bislang noch nicht. Wenn das mal kein gutes Omen ist …

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