Schalker Kreisel

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Steigerlied wird Kulturerbe: Königsblau und die Kohle

„Glück auf, Glück auf …“ – Das Steigerlied ist nicht nur gänsehautgebender Bestandteil eines jeden S04-Heimspiels, ehe die Mannschaften einziehen, es hat nun offiziell Eintrag gefunden ins Bundesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes. Anlässlich dieser Würdigung wollen wir einmal hinabsteigen zu den Verwurzelungen der königsblauen Fußball-Knappen mit dem Bergbau.

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U23-Spieler Tim Albutat: Übers Möbelhaus zum S04

Er bringt Erfahrung mit, die den U23-Spielern auf Schalke zugutekommen soll: Seit knapp einem Jahr ist Tim Albutat Teil der königsblauen Regionalliga-Mannschaft. Im Interview mit dem Schalker Kreisel spricht der Mittelfeldspieler über seinen Werdegang, seine Vertragsverlängerung, Pläne nach der aktiven Zeit – und welcher Zufall ihn zu den Knappen brachte.

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„Ennatz“ Dietz wird 75: Ein Leben für den Fußball

75 Jahre – und kein Tag ohne Fußball. Bernard Dietz kann an diesem Mittwoch (22.3.) auf ein bewegtes Dreivierteljahrhundert zurückblicken: als Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, die 1980 Europameister wurde, auf 495 Bundesliga-Spiele – und fast fünf Saisons, in denen er als Libero der Königsblauen die Strippen zog.

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1000 Freunde – März 2023

Königsblau überall - Schalker findet man an jeder Ecke. Und die Kreativität der S04-Anhänger kennt dabei ebenso keine Grenzen, wie die eingesendeten Fanfotos eindrucksvoll belegen.

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Dominik Roßdeutscher: Man will ja nicht mit 26 sterben

„Nur ein halbes Jahr später und ich wäre tot gewesen“, erinnert sich Dominik Roßdeutscher an die Routineuntersuchung beim Betriebsarzt, die sein Leben retten sollte. Die kurz darauffolgende Diagnose: Leukämie. Heute hat der 27-Jährige den Krebs besiegt, am 28. April jährt sich das Datum seiner Stammzellentransplantation. Inzwischen blickt er optimistisch in die Zukunft, doch hinter ihm liegt eine schwierige und kräftezehrende Zeit, durch die ihn seine Familie, seine Freunde und auch seine Leidenschaft für Schalke 04 begleitet haben.

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Harald Landefeld: Familienangelegenheit

Als Harald Landefeld vergangenen August mit 96 Jahren verstarb, ging eine Koryphäe des Sportjournalismus. Trotz aller gebotenen Neutralität hatte sein Herz nur für einen Verein geschlagen. Bei einem Besuch auf Schalke möchte sein Sohn gerne an den großen Vater erinnern, wobei sich eine königsblaue Generationengeschichte entfaltet, die einmal mehr Bände spricht über diesen einen Verein.

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Niklas Castelle: Vom Heimatverein zum Herzensclub

Stolz steht der Knirps im orangefarbenen Schalke-Trikot Arm in Arm mit seinem Bruder Tim vor der Kulisse in der VELTINS-Arena. Damals ahnt Niklas Castelle noch nicht, dass er irgendwann den Schritt raus aus der Heimat in Senden gehen und selbst für den S04 auflaufen wird.

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Vor 45 Jahren: Mehr Schein als Sein

„Steinigen Sie uns nicht.“ Mit diesem Appell richtet sich Chef-Coach Ivica Horvat an die Leser des Schalker Kreisels zum Derby am 15. Spieltag der Saison 1978/1979. Was ist geschehen, dass die Angst vor den eigenen Fans mächtiger ist als der Respekt vor dem Revierrivalen?

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Marius Wolf: Im zweiten Anlauf

Seine Geschichte in Dortmund beginnt bereits 2018, wirklich angekommen zu sein scheint Marius Wolf allerdings erst 2021 bei der Borussia. Im Schatten namhafter Stars mausert sich der 27-Jährige zur Allzweckwaffe auf den Außen – und lässt sich auch von der eigenen Pumpe nur kurz ins Stolpern bringen.

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Zeitlupe: 22. Februar 2003

Arena AufSchalke – Ein Derby-Hauch von Exotik: nein, nicht Frauen beim Fußball natürlich, sondern Cheerleader im königsblauen Wohnzimmer. Die stehen seinerzeit offiziell Spalier.

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S04-Mannschaftsbetreuerin Maria Schmidt: Als Frau musst du dich immer beweisen

„Die hat doch eh keine Ahnung von Fußball.“ Solch schlaue Sprüche hören Frauen in der Kurve häufig. Auch Maria Schmidt, genannt Schmille, kennt sie. Und das ist noch einer der harmloseren Sorte. Mittlerweile ist die 33-Jährige als S04-Mannschaftsbetreuerin für den Raum Leipzig verantwortlich. Gebürtig stammt sie aus Halle an der Saale. Nach einigen berufsbedingten Auswärtsspielen, die sie auch für ein paar Jahre ins Ruhrgebiet führten, und somit ihrer Fußballliebe räumlich ein Stückchen näher, ist sie zurück in der Heimat. Doch das Fußball-Herz schlägt weiter für GE.

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Kein Weg zu weit: Mit dem Rolli zum Ruhrstadion

7 Kilometer, 4 Stunden, 1 kleines Derby und am Ende 3 Punkte – das beschreibt den Samstagnachmittag von Florian Wichert, genannt Flo, und seinem Vater Andreas in Zahlen. Die beiden Wattenscheider, wie sie gerne betonen („Bochumer steht nur in unserem Pass“), sind waschechte Königsblaue und hatten sich vor Jahren „aus einer Bierlaune“ heraus geschworen: Wenn der S04 mal wieder gegen den VfL Bochum spielt, laufen wir zum Ruhrstadion. In Flos Fall nicht korrekt formuliert, denn der 22-Jährige sitzt im Rollstuhl. Doch Hindernisse kennt er nicht.