Ausrichtung EURO 2024: UEFA-Exekutivkomitee gibt Deutschland den Vorzug

Das UEFA-Exekutivkomitee hat in seiner Sitzung am Donnerstagnachmittag (27.9.) entschieden, Deutschland die Ausrichtung der Europameisterschaft 2024 zu übertragen.

Gelsenkirchen kann sich damit auf eine Neuauflage des Sommermärchens freuen. Peter Peters, der neben seiner Tätigkeit als Vorstand Finanzen und Organisation des FC Schalke 04 auch Vizepräsident des Ligaverbandes sowie Vizepräsident und Vorstandsmitglied des Deutschen Fußball-Bundes ist, hat doppelten Grund zur Freude: „Ich freue mich über die Entscheidung des Komitees sehr – nicht nur für Deutschland, sondern eben auch für Schalke. Obwohl ich schon bei vielen derartigen Entscheidungen dabei war, war dieser Moment der Entscheidungsverkündung doch wieder einmal sehr spannend für mich. Ich habe die WM 2006 nicht nur als DFB- sondern auch als Schalke-Funktionär miterlebt und denke sehr gern an dieses tolle, emotionale Fußballfest zurück. Ich freue mich deshalb, dass wir 2024 auf Schalke und in Deutschland wieder Millionen von begeisterten Fußballfans aus aller Welt willkommen heißen dürfen und mit ihnen zusammen den Fußball feiern können.“

Das sieht Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies genauso: „Ich freue mich für Deutschland, weil wir hier schon öfter gezeigt haben, dass wir sehr gute Gastgeber sind. Ich freue mich für Schalke, weil wir – wie schon bei der WM 2006 – Fußballfans aus aller Welt in unserem königsblauen Wohnzimmer willkommen heißen werden. Und ich freue mich selbst auch, weil wir wieder einmal tolle Fußballfeste bei uns auf Schalke feiern können.“

Darauf setzt auch Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski, schließlich sind Schalke und die Stadt Gelsenkirchen geübte Gastgeber, die auf einen großen Erfahrungsschatz bauen: „Sportlich haben wir schon viele Großereignisse gestemmt wie die Fußball-WM 1974 und 2006, die Euro 1988, die Eishockey-WM 2010 und das Champions-League-Finale 2004. Wir freuen uns, 2024 tolle Spiele erleben und viele Gäste in unserer Stadt begrüßen zu dürfen“, so der Oberbürgermeister.

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