S04 bei Netzwerktagung der deutschsprachigen Fußballmuseen und Vereinsarchive

Die turnusmäßige Tagung des Netzwerks der deutschsprachigen Fußballmuseen und Vereinsarchive fand am 5. und 6. Dezember beim österreichischen Bundesligisten SK Rapid Wien statt. Mit dabei war mit Sebastian Pantförder auch ein Vertreter des FC Schalke 04.

Auf dem Programm standen am ersten Tag unter anderem ein Vortrag über die Bedeutung des Wiener Vereinsmuseums RAPIDEUM inklusive eines Rundgangs durch die Schatzkammer des österreichischen Traditionsclubs. Es folgte ein gemeinsamer Austausch aller teilnehmenden Vereine und des Deutschen Fußballmuseums mit den Vertretern des in Wien ansässigen Ausstellungsbüros „machen.“ bezüglich einer geplanten gemeinsamen Webseite, auf der zukünftig alle Archive und Museen der deutschsprachigen Profifußball-Clubs gesammelt vorgestellt werden sollen.

Am zweiten Tagungstag besichtigten die Teilnehmer die frühen Orte der Vereinsgeschichte des SK Rapid Wien in Rudolfsheim und an der legendären Pfarrwiese in Hütteldorf. Im Anschluss referierte der Historiker Georg Spitaler über „Sportfunktionäre und jüdische Differenz. Zwischen Anerkennung und Antisemitismus in Wien zwischen 1918 und 1938“. Der offizielle Teil der zweitägigen Tagung wurde dann durch Berichte der Vereine zu aktuellen Projekten in ihren Häusern abgeschlossen.

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