Frank Kramer: Der Aufwand, den wir betreiben, ist die Basis

Zwei vergebene Elfmeter, ein zurückgenommenes Tor der Wölfe - und am Ende ein torloses Remis. Nach den 90 Minuten in Wolfsburg am Samstag (20.8.) äußerten sich die Chef-Trainer beider Vereine sowie Simon Terodde und Marius Bülter zur Partie. schalke04.de hat die wichtigsten Aussagen notiert.

VfL Wolfsburg - FC Schalke 04

Frank Kramer:

Wir nehmen diesen Teilerfolg gerne mit. In der ersten Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gezeigt, waren sehr stabil, haben sehr klar gespielt und unsere Möglichkeiten gesucht. Mit der Elfmetersituation hatten wir die Chance, in Führung zu gehen, die haben wir leider nicht genutzt. Dass in der zweiten Halbzeit ab der 60. Minute der Druck größer wird, weil wir zu viel verteidigen wollten und etwas passiv geworden sind, das kann dir bei einer guten Mannschaft wie Wolfsburg passieren. Wir konnten uns hintenraus wieder befreien und hatten noch eine Abschlussmöglichkeit. Insgesamt haben wir eine kompakte und leidenschaftliche Leistung auf den Platz gebracht. Wir wissen, woran wir noch zu arbeiten haben und wir wissen auch, dass das, was wir an Aufwand betreiben, die Basis ist. Im richtigen Moment müssen wir dann auch mal zubeißen.

Niko Kovac:

Keine Tore, kein Sieg – so ist es leider im Fußball. Wir hatten genügend gute Chancen, müssen aber mit dem Punkt leben, auch wenn wir meiner Meinung nach eher drei verdient hätten.

Simon Terodde:

Der vergebene Elfmeter ist extrem bitter, gerade kurz vor der Halbzeit wäre das ein sehr wichtiger Zeitpunkt gewesen. Ich habe in der Vergangenheit Verantwortung übernommen, das habe ich heute auch versucht. Die Jungs vertrauen mir da. Jeder Stürmer weiß, wie ich mich gerade fühle. Ich hätte der Mannschaft gerne mit einem Tor geholfen, wir haben viel verteidigt und sind wieder viel gelaufen. Ich bin froh, dass wir nicht verloren und einen Punkt mitgenommen haben.

Marius Bülter:

Wenn man sich das Spiel anschaut, können wir zufrieden sein. In den letzten 20 bis 25 Minuten hatten wir etwas Glück, da hatte Wolfsburg zwei gute Gelegenheiten. Wir müssen in der Bundesliga in jedem Spiel alles reinwerfen, nur so haben wir eine Chance. Wir wissen alle, was wir an Simon haben, was er schon alles für uns geleistet hat, deswegen kein Vorwurf an ihn. Man sieht, dass wir eine Einheit sind, jeder versteht, worum es geht und dass man mit einem Punkt in Wolfsburg auch mal zufrieden sein muss.

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