Manuel Baum: In den ersten 25 Minuten hatten wir überhaupt keinen Zugriff

Nach der Niederlage im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (21.11.) hat Chef-Trainer Manuel Baum genauso wie Wölfe-Coach Oliver Glasner die Fragen der Journalisten beantwortet, zudem blickte Suat Serdar auf die 90 Minuten gegen die Niedersachsen zurück. schalke04.de hat die Stimmen zum Spiel notiert.

Manuel Baum

Manuel Baum:

Wir haben uns sehr viel vorgenommen und hatten vor dieser Partie ein gutes Gefühl. Aber in den ersten 25 Minuten, bis zum 2:0 für Wolfsburg, hatten wir eigentlich keine Chance und überhaupt keinen Zugriff. Als wir nach dem 0:2 von Fünfer- auf Viererkette umgestellt haben, ist es etwas besser geworden. In den ersten 25 Minuten sind wir im eigenen Ballbesitz nicht gefährlich geworden. Und wenn Wolfsburg in der Offensive war, haben wir die Räume nicht zubekommen, sie haben uns im Zentrum und auf den Flügeln überspielen können – da sind wir zu häufig hinterhergerannt. In der Halbzeitpause haben wir natürlich darüber geredet, wie wir die zweite Hälfte gestalten können. Wir wollten in den zweiten 45 Minuten noch mal etwas bewegen. Das Bemühen war da, aber die Ausführung war heute nicht gut. Wir werden das Spiel intensiv aufarbeiten und dabei kein Blatt vor den Mund nehmen.

Oliver Glasner:

Großes Kompliment an die Mannschaft, es war eine tolle Leistung. In den ersten 35 Minuten haben wir grandios gespielt. Mich freut, welche Spielfreude wir gezeigt und wie schnell wir gespielt haben. Zudem haben wir die Positionen sehr gut verändert. Nach dem 2:0 hat Schalke umgestellt und uns etwas mehr unter Druck gesetzt. Dadurch wurde das Spiel ausgeglichener. Über 90 Minuten war es eine tolle Leistung meiner Spieler.

Suat Serdar:

Viele Spieler haben nach solch einer langen Negativserie zu wenig Selbstvertrauen, das müssen wir uns durch Zweikämpfe zurückholen. Wir haben die erste halbe Stunde komplett verschlafen und kamen zu häufig einen bis zwei Schritte zu spät. Nach der Umstellung wurde es etwas besser, aber es ist noch sehr viel Luft nach oben. Wir hatten ein paar Gelegenheiten vor und nach der Halbzeit, da müssen wir ein Tor machen, damit wieder ein Ruck durch die Mannschaft geht und wir auf diese Art und Weise wieder ins Spiel kommen.

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