Benedikt Höwedes: Machen Sascha keinen Vorwurf

Nach dem 1:1 in Leverkusen äußerten sich Benedikt Höwedes, Eric Maxim Choupo-Moting, Klaas-Jan Huntelaar und Sascha Riether zu dem 90 Minuten in der BayArena. schalke04.de hat die Stimmen notiert.

Benedikt Höwedes:

Sascha kann bei dem Eigentor nicht mehr viel machen. Das müssen wir vorher verteidigen, damit es gar nicht erst zu dieser Situation kommt. Die Punkteteilung ist für uns bitter, gerade wenn man selbst noch gute Kontermöglichkeiten hat, um die Führung auszubauen. Da malt man sich schon mehr aus, das Gegentor ist ärgerlich. Wir haben einige Möglichkeiten herausgespielt, es nervt mich, dass wir nicht einen noch größeren Schritt nach oben machen konnten.

Eric Maxim Choupo-Moting:

Das Gegentor so kurz vor Schluss ist sehr ärgerlich. Wir hätten noch ein paar Minuten überstehen müssen. Aber wenn man die Partie objektiv betrachtet, geht das Unentschieden in Ordnung. Leverkusen hatte gerade vor der Pause gute Möglichkeiten. Da haben wir zu viel zugelassen. Natürlich ist es insgesamt schade, dass wir hier den Dreier nicht mitnehmen. Für mich persönlich tut das Tor gut, aber wenn die Mannschaftsleistung stimmt, kommt das von ganz alleine. Leon spielt den Ball perfekt durch, ich war erleichtert, dass er reingegangen ist. Wir müssen jetzt weiter daran arbeiten, unsere Konter künftig zielstrebiger zu Ende zu spielen. Mit ein bisschen Glück verwerten wir vorher eine der Chancen, dann gehen wir hier als Sieger vom Platz. Wenn wir in den kommenden Partien diesen Schwung mitnehmen, werden wir weiter punkten.

Klaas-Jan Huntelaar:

Wenn man so kurz vor Schluss führt, will man das natürlich auch über die Zeit bringen. Leider ist uns das nicht gelungen, aber wenn man das Spiel über die gesamte Dauer betrachtet, geht das Ergebnis in Ordnung. Wir haben gezeigt, dass wir mit einem Champions-League-Teilnehmer mithalten können. Besonders in der zweiten Hälfte haben wir eine gute Leistung geboten. In dieser Phase haben wir auch die Führung erzielt. Schade, dass wir durch solch ein unglückliches Eigentor hier zwei Punkte liegenlassen.

Sascha Riether:

Wir hätten hier sehr gerne die drei Punkte mitgenommen, keine Frage. Nach einem guten Start haben wir Leverkusen zunehmend ins Spiel kommen lassen. Da hatten wir zu viele Ballverluste. Nach der Pause hatten wir sehr gute Konterchancen, wenn wir da einen zweiten Treffer nachlegen, gehen wir als Gewinner vom Platz. Die Situation zum 1:1 war absolutes Pech. Ich muss da stehen, falls Chicharito den Ball in die Mitte passt. Ralf wehrt die Kugel ab – und ich kann nicht mehr ausweichen. Natürlich ist man traurig nach solch einem blöden Gegentor, ich habe ihn sicherlich nicht extra reingehauen.