Darko Churlinov: Diese Unterstützung der Fans ist nicht selbstverständlich

Nach zuvor fünf Siegen hintereinander musste sich der interimistische Chef-Trainer Mike Büskens am Samstag (23.4.) erstmals geschlagen geben. Sein Bremer Kollege Ole Werner zeigte sich auf der gemeinsamen Pressekonferenz hingegen glücklich über das Resultat. Vor den TV-Mikrofonen äußerten sich außerdem Darko Churlinov und Victor Pálsson zum Spitzenspiel. schalke04.de hat die Aussagen des Quartetts notiert.

Die Mannschaft mit dem Fans nach dem 1:4 gegen Bremen

Mike Büskens:

Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch an Werder Bremen. Unser Gegner war heute der verdiente Sieger. Wir haben zwar vernünftig ins Spiel gefunden, dann aber gleich zweimal bei zwei Standards geschlafen. Da waren wir gedanklich zu langsam. Zwischenzeitlich hatten wir eine gute Chance durch Simon Terodde. Das 1:1 hätte uns definitiv gutgetan. Mit dem dritten Bremer Tor kurz nach Wiederbeginn wurde es richtig schwer gegen eine Mannschaft, die viel Qualität hat. Trotz des Rückstands haben wir uns aber bis zum Schluss nicht aufgegeben. Wir müssen die Niederlage akzeptieren. Nach den Siegen in den vergangenen Wochen haben wir nicht angefangen zu spinnen. Jetzt bleiben wir auch in der umgekehrten Analyse klar. Am Freitag in Sandhausen geht es weiter.

Ole Werner:

Es war ein sehr, sehr gutes Spiel meiner Mannschaft, dazu natürlich auch ein sehr gutes Ergebnis. Wir waren in den ersten torgefährlichen Situationen sehr effektiv. Beim Stand von 1:0 hatten wir aber auch ein wenig Glück, dass Simon Terodde seine Chance nicht genutzt hat. Da hätte durchaus der Ausgleich fallen können. Am Ende ist der Sieg verdient. Die Mannschaft hat die richtigen Antworten auf die Ausfälle gefunden und sich belohnt.

Darko Churlinov:

Wir sind alle sehr enttäuscht, weil wir eine große Chance gegen einen direkten Konkurrenten verpasst haben. Trotzdem dürfen wir die Köpfe jetzt nicht hängen lassen. In Sandhausen haben wir am kommenden Spieltag die Möglichkeit, es besser zu machen. Wir haben eine kurze Woche vor uns – die werden wir nutzen, um uns optimal auf diese Begegnung vorzubereiten. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei den Fans für die überragende Unterstützung. Es ist nicht selbstverständlich, auch bei einem 0:4-Rückstand weiter lautstark angefeuert und auch nach dem Schlusspfiff direkt wieder aufgebaut zu werden. Das ist Schalke!

Victor Pálsson:

Heute war es einfach kein guter Tag von uns. Nach den 90 Minuten muss man sagen, dass Werder Bremen sich den Sieg verdient hat. Unser Gegner war die bessere Mannschaft. Jetzt ist es wichtig, dass wir weiter an uns glauben. Tage wie diese gibt es leider im Fußball – auch wenn sie nicht passieren dürfen. Wir müssen jetzt als Gruppe gemeinsam nach vorne schauen. Mit der Leistung werden wir selbstkritisch umgehen, dann aber auch schnell den Fokus auf das Auswärtsspiel in Sandhausen legen.

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