Dimitrios Grammozis: Das 1:0 war der Dosenöffner

Mit 2:0 setzte sich der FC Schalke 04 am Samstag (25.9.) bei Hansa Rostock durch. Nach dem Schlusspfiff blickten Dimitrios Grammozis und der gegnerische Chef-Trainer Jens Härtel auf die 90 Minuten im Ostseestadion zurück. Zu Wort kamen auch Doppeltorschütze Simon Terodde und Dominick Drexler. schalke04.de hat die Aussagen des Quartetts notiert.

Dimitrios Grammozis

Dimitrios Grammozis:

Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis – das ist top. Nicht so gut gefallen hat mir hingegen die erste Halbzeit. Da waren wir nicht gut drin, Hansa hatte mehr vom Spiel. Martin Fraisl hat uns in einer Eins-gegen-eins-Situation gegen Nik Omladic super gerettet. Das 1:0 von Simon Terodde kurz vor der Pause war dann so etwas wie der Dosenöffner für uns. In der Halbzeit haben wir dann noch einmal klar angesprochen, dass wir mehr zeigen und den Kampf annehmen müssen. Und dass wir selbst versuchen müssen, das Spiel zu kontrollieren. Das ist uns dann im zweiten Durchgang viel besser gelungen.

Simon Terodde hat heute wieder gezeigt, dass er ein überragender Stürmer ist. Ich möchte aber auch die anderen Jungs loben. Memo Aydin hätte auch selbst abschließen können. Natürlich wünsche ich mir auch mal einen anderen Torschützen, andersherum wehren wir uns aber nicht dagegen, wenn Simon immer am besten steht und dann erfolgreich abschließt. Auf der Position des Torhüters haben wir uns für Martin Fraisl entschieden – und nicht gegen Ralf Fährmann. Ich finde, er hat seine Aufgabe stark erledigt und der Mannschaft Stabilität gegeben.

Jens Härtel:

Wir haben 40 Minuten lang ein klasse Spiel gezeigt, hatten dabei die besseren Chancen und haben den Gegner beherrscht. Leider haben wir uns dafür nicht belohnt. Schalke hat dann nahezu aus dem Nichts das 1:0 erzielt. Unmittelbar nach der Pause hat unser Gegner dann den ersten Fehler direkt bestraft. Danach haben wir alles versucht, uns aber nicht belohnt für ein richtig gutes Heimspiel. Den Elfmeter hätte man in der 73. Minute auch geben können. Es hat schon Spiele gegeben, in denen solch eine Aktion einen Strafstoß nach sich zieht. Andersherum hätten wir den Ball aber auch direkt reinschießen können. Mit einem Anschlusstreffer wäre es noch einmal spannend geworden in der Schlussphase.

Simon Terodde:

Der Sieg war ein hartes Stück Arbeit. Gerade vor der Pause waren wir nicht gut drin, da wäre eine Rostocker Führung nicht unverdient gewesen. Dass wir mit 1:0 in die Pause gegangen sind, war glücklich. Den Treffer hat Thomas Ouwejan überragend vorbereitet, auch Marius Bülters Verlängerung zuvor war ganz stark. Für einen Stürmer sind solche starken Vorlagen immer dankbar. In der Halbzeit haben wir es dann gut gemacht. Vor dem 2:0 legt Memo den Ball super ab. Ich musste nur noch den Fuß hinhalten. Für den Gegner war es nicht einfach, diese Aktion zu verteidigen. Fast wäre mir sogar noch ein drittes Tor gelungen. Auch dieses Mal kam der Standard von Thomas Ouwejan super.

Dominick Drexler:

Es war ein sehr intensives Spiel, in dem Hansa in der ersten Halbzeit Vorteile hatte. Wir haben dann in der Pause ein wenig umgestellt. Das hat gut funktioniert. Vor und nach dem Halbzeitpfiff haben wir zweimal eiskalt zugeschlagen. Wir hatten in den richtigen Momenten eine gute Positionierung. Simon Terodde ist ein Phänomen. Ihm darfst du als Verteidiger keinen Zentimeter zu viel Platz lassen. Das nutzt er eiskalt aus.

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