Edin Džeko: Wir bleiben ruhig und konzentrieren uns auf die nächste Aufgabe

Nach zuvor zwei Einwechslungen gegen Kaiserslautern und in Bochum zählte Edin Džeko am Samstag (7.2.) gegen Dynamo Dresden erstmals zur Startelf der Königsblauen. Gegen die Sachsen erzielte der Stürmer nach dem Seitenwechsel seine Saisontore zwei und drei im S04-Trikot. Wirklich freuen konnte er sich nach dem Schlusspfiff darüber allerdings nicht.

Edin Dzeko führt den Ball. Dresdens Keller hat Ball und Gegner im Blick.

„Wenn du zu Hause 2:0 führst, musst du das Spiel auch gewinnen“, sagt der Bosnier, der insgesamt 70 Minuten lang am Ball war und zwei seiner drei Torschüsse in den Maschen unterbringen konnte. Damit stieg Džeko im Alter von 39 Jahren und 327 Tagen zum ältesten Doppelpacker der deutschen Zweitliga-Geschichte auf. Dieser Rekord hatte seit kurz hinter der Jahrtausendwende Slawomir Chalaskiewicz gehört, der 2002 im Trikot des SV Babelsberg im Alter von 38 Jahren und 142 Tagen zwei Treffer gegen Schweinfurt erzielen konnte.

Wenn du zu Hause 2:0 führst, musst du das Spiel auch gewinnen.

Edin Džeko

Für Schalkes Nummer 10 war dies aber allenfalls eine Randnotiz nach der Begegnung in der VELTINS-Arena, in der ein Eigentor von Hasan Kuruçay sowie ein Treffer von Thomas Keller in der Schlussphase noch für das 2:2 gesorgt hatten. „Wir haben zwei Punkte verloren. Dresden ist nahezu aus dem Nichts ins Spiel zurückgekommen“, meint Džeko, der sich vor zwei Wochen nach dem 2:2 gegen den 1. FC Kaiserslautern in einer komplett anderen Gefühlslage befand. In jener Begegnung hatte Königsblau 0:2 hinten gelegen und unter anderem dank seines Premierentreffers im S04-Trikot am Ende noch gepunktet.

Seine beiden Treffer gegen Dresden untermauerten die Abschlussqualitäten des Torjägers. Dass beide Tore sehenswert waren, spielt für den 39-Jährigen aber nur eine untergeordnete Rolle. Denn „ob du aus einem Meter triffst oder aus 20“, so Džeko, „das ist egal. Es ist wichtig, dass der Ball im Netz landet.“

Wichtig sei, die Partie nun zu analysieren, damit es am Sonntag (15.2.) in Kiel besser läuft. „Wir müssen weiter hart arbeiten“, sagt der Doppeltorschütze, der an einen erfolgreichen Auftritt an der Förde glaubt. „Wir bleiben ruhig und konzentrieren uns auf die nächste Aufgabe.“