Miron Muslic: Heute müssen wir mit einem Punkt leben

Kein Sieger im Abendspiel: Nach 0:1-Rückstand hat Königsblau am Samstagabend (28.2.) bei der SpVgg Greuther Fürth 1:1-Unentschieden gespielt und einen Punkt mitgenommen. Im Anschluss sprachen die beiden Chef-Trainer Miron Muslic und Heiko Vogel sowie Youri Mulder über die Partie.

Miron Muslic klatscht.

Chef-Trainer Miron Muslic:

Wir sind super ins Spiel gestartet, waren unglaublich aktiv, hatten Ballgewinne und gute Chancen. Mit der ersten Offensivaktion geht Fürth dann in Führung und das Spiel nimmt eine gänzlich andere Wendung, denn mit dem 1:0 fühlen sie sich natürlich pudelwohl und arbeiten sehr kompakt, strukturiert und organisiert. Dennoch erarbeiten wir uns zahlreiche Möglichkeiten, die wir aber nicht nutzen. Auch in der zweiten Halbzeit bekommen wir Chancen, kassieren aber auch durch eine knappe Entscheidung nicht das 0:2. Da haben wir ein typisches Premiere-League-Tor gebraucht, das Dejan für uns geschossen hat. Danach wollten wir das Momentum natürlich auf unsere Seite ziehen und drücken auf das 2:1, wohlwissend, dass Fürth mit Noel Futkeu und Felix Klaus zwei gefährliche Konterspieler eingewechselt hat. Schlussendlich hat Fürth sich diesen Punkt erkämpft, wir haben unsere Chancen nicht genutzt. Daran sieht man, dass jedes Spiel in dieser Liga super eng ist und man immer absolut am Limit sein muss. Heute müssen wir mit einem Punkt leben.

Fürth-Coach Heiko Vogel:

Nach der Partie waren viele Spieler bei uns enttäuscht. Natürlich hatte Schalke mehr vom Spiel, aber davon konnten wir sehr viel wegverteidigen. Was ich meiner Mannschaft vorwerfen muss: Wir haben die Ballbesitzphasen, auch die Konter, nicht so ausgespielt, wie wir es eigentlich können, deshalb fällt auch kein zweiter Treffer. Dann fällt der Ausgleich mit einem Sonntagsschuss und es entwickelt sich ein reiner Abnutzungskampf, bei dem wir alles in die Waagschale werfen, aber Schalke auch physisch alles reinhaut. Schalke hat gezeigt, warum sie verdienter Tabellenführer sind, und das zeigt auch, dass wir momentan gut arbeiten und für jeden Punkt kämpfen müssen.

Youri Mulder, Direktor Profifußball:

Auf den ersten Blick scheint es, als hätten wir zwei Punkte verloren. Wenn man dann aber den Spielverlauf betrachtet und sieht, wie wir zurückkommen, ist es ein gewonnener Punkt, den wir mitnehmen. Natürlich sind wir enttäuscht, denn wir wollen Spiele gewinnen, und dieses hätten wir gewinnen können, weil wir uns viele Chancen herausgespielt haben. Aber fußballerisch haben wir viel gut gemacht und man sieht, dass es in der Liga oben wie unten bis zum Schluss eng bleiben wird.

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