Pape Meïssa Ba: Fühle mich bereit, direkt zu helfen

Der erste Treffer im Trikot des FC Schalke 04 – und das direkt vor der Nordkurve. Bei seinem Erfolgserlebnis am Sonntag (16.2.) gegen den Karlsruher SC bewies Winter-Zugang Pape Meïssa Ba eindrucksvoll seinen Torriecher, der ihn zuvor ins Blickfeld der Knappen befördert hatte.

Pape Meissa Ba

Der Senegalese lauerte in der 34. Minute nach einer Ecke von Paul Seguin zunächst am zweiten Pfosten – ein bisschen abseits der Traube, die sich im Fünfmeterraum gebildet hatte. Als die Flanke von der linken Seite reinflog und von Nicolai Rapp nicht richtig geklärt werden konnte und stattdessen von Marcin Kaminskis Füßen genau vor die Fünfmeterlinie sprang, war Ba zur Stelle. Der Angreifer löste sich geschickt von seinem Gegenspieler und stach in typischer Knipser-Manier zu. Vorbei an mehreren gegnerischen Abwehrbeinen, rein ins Glück. 2:1 für Königsblau!

Bas richtiger Riecher wurde nicht nur zum entscheidenden Tor in der VELTINS-Arena, sondern auch zu seinem persönlichen Debüt-Treffer in Blau und Weiß. „Das ist natürlich eine besondere Sache“, freut sich der 27-Jährige. Vor allem, wenn es vor solch einer Kulisse passiere. Wichtiger sei aber, dass „die Mannschaft gewonnen hat“. Soll erfüllt.

Ich verrate erst am Ende der Saison, was es damit auf sich hat.

Pape Meïssa Ba über seinen Torjubel

Der von Grenoble Foot verpflichtete Senegalese drehte nach seinem Tor vor der Nordkurve ab, wandte sich zu den Anhängern und tippte dann mit seinem rechten Zeigefinger auf die linke Hand, als würde er symbolisieren wollen: Die Uhr tickt. Eine Jubelgeste, die er auch schon in Frankreich bei seinen zehn Toren in der Hinrunde für den französischen Zweitligisten zeigte. Was der Jubel bedeutet? Der Angreifer will die Spannung hochhalten: „Ich verrate erst am Ende der Saison, was es damit auf sich hat“, schmunzelt er.

Bis dahin möchte Ba seinen „Beitrag dazu leisten, dass die Mannschaft Erfolg hat.“ Mit Situationen wie gegen die Badener dürfte er dafür sorgen. Dass er in 90 Minuten dabei nicht zwingend immer einen Ballkontakt nach dem nächsten benötigt, gehöre zu seinem Spiel. „Kenan hat gerne den Ball und verteilt ihn, ich suche dann den Raum, um zum Abschluss zu kommen.“

Eine Rollenaufteilung, die in den kommenden Partien Schule machen könnte. Zumal Moussa Sylla aktuell verletzt fehlt. „Ich fühle mich bereit, direkt zu helfen. Das war mit dem Wechsel nach Deutschland auch mein Ziel“, so Ba, der betont, dass es wichtig gewesen sei, in eine intakte Mannschaft gekommen zu sein. „Ich bin mit offenen Armen empfangen worden.“

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