Dimitrios Grammozis: Das zeigt, wie die Mannschaft füreinander arbeitet

Erfolgreicher Spieltag für den S04: Die Königsblauen haben am Sonntag (3.10.) den FC Ingolstadt 04 mit 3:0 bezwungen, Simon Terodde stellte dabei mit seinem 153. Zweitliga-Treffer den Torrekord von Dieter Schatzschneider ein. Über die 90 Minuten sowie Teroddes Bestleistung sprachen im Anschluss die Chef-Trainer beider Vereine und Mehmet Can Aydin. schalke04.de hat die wichtigsten Aussagen notiert.

Dimitrios Grammozis

Dimitrios Grammozis:

Es ist ein spezieller Moment, nicht nur für Simon und den FC Schalke 04, sondern für die gesamte Fußballbranche, wenn es jemandem gelingt, diese Anzahl an Toren zu erzielen. Ich freue mich ungemein für Simon. Dominick Drexler hätte selbst den Abschluss suchen können – das zeigt, wie die Mannschaft füreinander arbeitet.

Es war das erwartet schwere Spiel. Ingolstadt stand defensiv sehr gut und hat uns wenige Räume gegeben. Immer wenn wir im richtigen Moment die Tiefe gesucht haben, haben wir die Möglichkeit bekommen, aufzudrehen und gefährliche Aktionen im Strafraum zu kreieren. Dann hat uns aber ein wenig die Zielstrebigkeit gefehlt. Auf der anderen Seite haben wir defensiv nur sehr wenig zugelassen. Nach dem 1:0 hätte ich mir gewünscht, mit mehr Power auf das zweite Tor zu gehen. Das habe ich den Jungs auch in der Halbzeitpause gesagt. Die ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte waren zerfahren, mit dem 2:0 hat sich das Spiel wieder in unsere Richtung gedreht. Das 3:0 war das i-Tüpfelchen. Ich freue mich ungemein für die Mannschaft und bin sehr froh, dass wir vor der Länderspiel-Pause die drei Punkte hierbehalten haben.

André Schubert:

Herzlichen Glückwunsch an Schalke zum Sieg und an Simon Terodde zum Torrekord. Für uns ist es wichtig, dass wir nach und nach mehr Stabilität in unser Spiel bekommen – über weite Strecken des Spiels haben wir das gezeigt. In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut verteidigt und nur wenige Chancen zugelassen. Wir hatten ein paar gute Umschaltmomente, manchmal fehlte es einen Tick an Mut und Selbstvertrauen im Offensivspiel. Beides werden wir uns die nächsten Wochen aneignen. Über weite Strecken haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir uns befreien werden. Es wird ein langer Weg – und wir werden wahrscheinlich bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt kämpfen müssen.

Mehmet Can Aydin:

Ich habe noch nicht ganz begriffen, was heute passiert ist. Wahrscheinlich erst, wenn ich mir das Tor heute Abend noch mal ansehe. Ich kann nicht beschreiben, wie glücklich ich bin. Ich habe diesen Kick bei Karate Kid gesehen – deswegen habe ich ihn im Spiel mal versucht. Und es hat geklappt. Ingolstadt hat es in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht, da hatten wir unsere Probleme. In der zweiten Hälfte haben wir mutig gespielt, vorne gepresst und drei schöne Tore erzielt. Wir haben damit gerechnet, dass Simon heute trifft – er macht ja fast in jedem Spiel ein Tor. Ich gönne ihm den Rekord von Herzen, er ist ein super Stürmer. Ich habe noch nie jemanden gesehen, der so eiskalt ist. Er hat es sich verdient.

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