Victor Pálsson: Das sind sowohl die schönsten als auch die emotionalsten Siege

Wegen einer Rotsperre hatte Victor Pálsson seiner Mannschaft in Rostock und gegen Ingolstadt gefehlt, beim 1:0-Erfolg in Hannover am Freitag (15.10.) gehörte der Isländer wieder zur Startelf und führte die Knappen als Kapitän auf den Platz. Am Siegtreffer von Marcin Kaminski in der fünften Minute der Nachspielzeit hatte der Mittelfeldspieler einen mitentscheidenden Anteil.

Victor Palsson

Nachdem Dominick Drexler den Ball in den Strafraum geflankt hatte, stieg Pálsson in die Luft und verlängerte per Kopf zu Kaminski, der das Spielgerät technisch hochwertig mit der Hacke kontrollierte und im linken Eck unterbrachte. Bereits bei Kaminskis Großchancen zuvor, als der Innenverteidiger aus kurzen Distanzen zunächst an Ron-Robert Zieler gescheitert war (53.) und danach den Ball übers Tor schoss (55.), hatte Pálsson seine Füße bzw. seinen Kopf im Spiel. „Ich bin glücklich darüber, dass ich der Mannschaft wieder helfen konnte, dass wir die drei Punkte holen“, sagt Pálsson angesprochen auf den ersten Auftritt nach seiner Zwei-Spiele-Sperre, die er sich durch einen Platzverweis im Heimspiel gegen den Karlsruher SC eingehandelt hatte.

Pálsson würdigt Leistung von Hannover-Keeper Zieler

Der Erfolg in Hannover sei absolut verdient gewesen, betont der 30-Jährige, die Mannschaft habe eine sehr gute Leistung abgerufen. Siege auf diese Art und Weise – mit dem entscheidenden Tor tief in der Nachspielzeit – seien „sowohl die schönsten als auch die emotionalsten Siege“, sagt Pálsson strahlend. Dass der Führungstreffer für die Königsblauen nicht schon früher gefallen war, lag auch am gegnerischen Schlussmann. „Ron-Robert Zieler hat richtig stark pariert“, würdigt Pálsson die Performance des 96-Keepers, der in der 78. Minute verletzungsbedingt für Martin Hansen ausgewechselt werden musste.

Mehr kann man sich an so einem Abend nicht wünschen. Das war richtig, richtig geil.

Victor Pálsson

Bis zur letzten Minute hatten die Knappen in Hannover nach vorne gespielt und sich trotz der vergebenen Chancen nicht unterkriegen lassen – nach vorne gepeitscht von mehreren Tausend Schalkern. „Die Fans waren fantastisch – wie immer“, schwärmt Pálsson und sagt, dass die Unterstützung wie in einem Heimspiel in der VELTINS-Arena gewesen sei. „Mehr kann man sich an so einem Abend nicht wünschen. Das war richtig, richtig geil.“

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