S04 kassiert bittere Klatsche gegen Chemnitz

Die Basketballer des FC Schalke 04 unterlagen den NINERS Chemnitz am vergangenen Samstag (13.10.) mit 70:114. Die Königsblauen hatten dem Favoriten aus Sachsen an diesem Abend wenig entgegenzusetzen und gaben die Partie bereits im ersten Viertel aus der Hand. Weiter geht’s am kommenden Sonntag (20.10.) mit einem Auswärtsspiel bei den Rostock Seawolves.

Wilder nahm im Vergleich zum Spiel in Kirchheim eine Änderung an seiner Starting-Five vor und schickte Johannes Joos statt Björn Rohwer auf das Parkett. Gemeinsm mit Joos starteten Lavon Hightower, Jordan Spencer, Adam Touray und Courtney Belger. Während die Knappen weiterhin auf Topscorer Shavar Newkirk verzichten mussten, fiel bei den Niners Ivan Elliott aus, der aufgrund einer Bänderdehnung im rechten Knöchel pausieren musste. S04-Coach Raphael Wilder machte bereits vor der Partie deutlich, dass zwischen dem Aufstiegsfavoriten und den Schalker Basketballern aktuell Welten liegen. Dass sich dies bereits in den ersten Minuten so deutlich auf dem Parkett widerspiegeln würde.

Die ersten Punkte der Partie erzielten die Gäste per Distanzwurf und gaben gleich einen Vorgeschmack auf das, was folgen sollte. Johannes Joos antwortete zunächst noch per Dunking, doch es sollten für die nächsten 04 Minuten die letzten Punkte für Königsblau sein. Die Knappen begannen nervös und konnten ihre Würfe in den ersten Minuten nicht erfolgreich abschließen, während die Niners sich Angriff für Angriff weiter absetzten und für Königsblau nicht zu stoppen waren. Nach den ersten 10 Minuten führten die Sachsen bereits mit 12:31. „Wir waren einfach nicht bereit für das Spiel. Dass wir müde waren, darf keine Entschuldigung sein“, so Headcoach Raphael Wilder über die Anfangsphase.

Niederlage auch in der Höhe verdient

Der Start in die zweiten 10 Minuten verlief aus Schalker Sicht besser. Der S04 fand in der Defensive mehr Zugriff und Courtney Belger verkürzte von jenseits der Drei-Punkte-Linie auf 15:31. In der Folge behielten die Gäste jedoch weiter die Oberhand und stellten die Machtverhältnisse in der Willy-Jürissen-Halle wieder her. Bis zur Halbzeitpause bauten sie ihren Vorsprung auf satte 30 Punkte aus (30:60) und glänzten dabei mit überragenden Quoten. Starke 78 Prozent der Chemnitzer Dreier fanden den Weg in die Reuse und auch aus dem Feld trafen sie 70 Prozent ihrer Würfe. Die Blau-Weißen konnten lediglich 14% ihrer Distanzwürfe verwandeln und trafen 60% aus dem Feld. Auch das Rebound-Duell entschieden die Gäste klar für sich (8:17).

Nach der Halbzeitpause merkte man der Schalker Mannschaft an, dass sie mit der eigenen Leistung in der ersten Hälfte nicht zufrieden war und eine andere Körpersprache an den Tag legte. Die Knappen waren wacher und konnten das Viertel mit 27:22 (55:68) für sich entscheiden. Nichtsdestotrotz blieb der Aufstiegsfavorit aus Chemnitz auch im dritten Viertel dominant und zeigte seine ganze Klasse. Zwischenzeitlich bauten sie den Vorsprung gar auf  40 Punkte aus (57:82) und gingen am Ende deutlich aber verdient mit 70:114 vom Feld.

Raphael Wilder: „Glückwunsch an Chemnitz. Es war eine sehr bittere Niederlage, die weh tut, aber auch in der Höhe verdient war. Sie waren uns in allen Belangen überlegen. Wir werden wieder aufstehen und bin mir sicher, dass wir in den nächsten Spielen wieder besser auftreten werden.“

Die Schalker Basketballer werden nun versuchen die Partie schnellstmöglich abzuhaken und sich auf das kommende Duell bei den Rostock Seawolves vorzubereiten. Das nächste Heimspiel findet am 26.10. um 19.30 Uhr gegen Science City Jena statt.

Punkteverteilung:

Hightower (-), Jean-Louis (2), Spencer (10), Joos (4), Dunn (2), Touray (14), Szewczyk (3), Rohwer (13), Gulley (5), Belger (17)