S04 unterliegt starken Nürnberg Falcons

Die Basketballabteilung des FC Schalke 04 startet mit einer Niederlage gegen die Nürnberg Falcons in die neue Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Gegen den Play-Off-Finalisten der vergangenen Saison mussten sich die Königsblauen mit 71:81 geschlagen geben.

Nach einer langen Sommerpause gab es am vergangenen Samstag (21.09.) endlich wieder Bundesliga-Basketball in der Oberhausener Willy-Jürissen-Halle. Die Schalker Basketballer empfingen zum Saisonauftakt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die Nürnberg Falcons. S04-Coach Raphael Wilder schickte zu Beginn die Neuzugänge Lavon Hightower und Jordan Spencer sowie Adam Touray, Björn Rohwer und Kapitän Courtney Belger auf das Parkett. Verzichten musste er auf Shavar Newkirk, der sich unter der Woche eine Knie-Blessur zugezogen hatte und vier bis sechs Wochen ausfällt.

Den ersten Punkt der Saison erzielte Rückkehrer Courtney Belger per Freiwurf, bevor die Gäste aus Nürnberg durch einen Korbleger von Duane Wilson in Führung gingen. Dann war es nach knapp einer Minute Lavon Hightower, der den ersten Dreier einnetzte und früh andeutete, dass er sich einiges für seinen Auftakt im königsblauen Trikot vorgenommen hatte. Für die erste spektakuläre Szene des Spiels sorgte Adam Touray mit einem Dunking zur zwischenzeitlichen 6:2-Führung der Knappen. Beide Teams brauchten einige Minuten, um in die Partie zu finden und erzielten einfache Punkte. Es war ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich die Schalker gegen Ende des Viertels durch weitere Dreier von Hightower und Spencer mit 18:15 absetzen konnten. Die Falcons blieben allerdings dran und konnten das Viertel in der letzten Minute durch einen Dunking von William Lee und einen Dreier von Marcel Pongo noch mit 18:20 für sich entscheiden.

Dies gab den Gästen auch für das zweite Viertel auftrieb und so konnten sie sich, angeführt vom bärenstarken William Lee, bis auf 22:31 absetzen. Besagter Lee prüfte gleich mehrfach an diesem Abend die Funktionstüchtigkeit der Korbanlage in der Willy-Jürissen-Halle und stach aus einer geschlossen agierenden Nürnberger Mannschaft hervor. Die Königsblauen kämpften sich über Courtney Belger, Adam Touray und einen Dreier von Marley Jean-Louis wieder heran und verkürzten auf 29:33. Gäste-Coach Vytautas Buzas nahm daraufhin eine Auszeit, um seine Mannschaft neu einzustellen und fand offenbar die richtigen Worte. Sein Team zog erneut davon und baute die Führung auf 37:45 aus, bevor der Nürnberger Stephan Haukohl mit einem Alley-Oop-Dunk zum 37:47 einen spektakulären Schlusspunkt unter die erste Halbzeit setzte.

Verdienter Sieg für die Falcons

In der zweiten Hälfte verteidigten starke Nürnberger ihren Vorsprung und fanden auf die Schalker Bemühungen stets eine Antwort. Mit einem 47:59 ging es in das Schlussviertel in der Oberhausener Willy-Jürissen-Halle. Dort hatten die Königsblauen einen etwas besseren Zugriff auf die Partie und kämpften sich knapp zwei Minuten vor dem Ende, über zwei getroffene Dreier vom starken Lavon Hightower, bis auf neun Punkte an die Franken heran (66:75). Am Ende brachten die Falcons den Sieg souverän nach Hause und ließen nichts mehr anbrennen. Die Anzeigetafel in der Oberhausener Willy-Jürissen-Halle zeigte nach Ablauf der Spieluhr einen 71:81-Sieg für die Gäste aus Nürnberg.

Raphael Wilder war vor allem mit der Defensive in der ersten Hälfte nicht zufrieden. „In der zweiten Halbzeit war die Leistung in der Defense dann besser“, so der erfahrene Coach, „aber offensiv haben wir heute nicht das abgerufen, was wir können. Glückwunsch an Nürnberg, der Sieg war heute absolut verdient.“

In der kommenden Woche reisen die Schalker nach Tübingen, um sich dort am Samstag (28.09.) um 20.00 Uhr mit den Tigers zu messen. Dann folgt für die Blau-Weißen ein spielfreies Wochenende, bevor man am Mittwoch (09.10.) in Kirchheim antritt und am 12.10. um 19.30 Uhr die NINERS Chemnitz zum zweiten Heimspiel in der Oberhausener Willy-Jürissen-Halle empfängt.

Punkteverteilung:

Hightower (23), Jean-Louis (5), Spencer (3), Joos (6), Dunn (2), Touray (9), Szewczyk (2), Rohwer (3), Gulley (-), Belger (18)

Das Spiel im Re-Live

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