2:0 gegen Freiburg - S04 stellt Vereinsrekord ein

Der FC Schalke 04 hat am Samstag (31.3.) mit dem 2:0-Erfolg gegen den SC Freiburg seinen sechsten Bundesliga-Sieg hintereinander gefeiert. Dieses Kunststück gelang den Knappen bislang erst zweimal: in den Spielzeiten 2004/2005 sowie 2006/2007. Torschützen gegen die Breisgauer waren Daniel Caligiuri (63.) und Guido Burgstaller (73.).

Jubel gegen Freiburg

Zwei Wechsel in der Startelf

Domenico Tedesco veränderte seine Startelf auf zwei Positionen. Max Meyer und Amine Harit, die zuletzt in Wolfsburg begonnen hatten, nahmen auf der Bank Platz. Dafür rückten Franco Di Santo und Breel Embolo in die Anfangsformation.

Naldo mit der besten Chance vor der Pause

Die Knappen übernahmen auf eigenem Platz schnell die Kontrolle über das Geschehen. Die Gäste waren indes fast ausnahmslos darauf bedacht, defensiv stabil zu stehen. Dementsprechend hatten es Guido Burgstaller und seine Mitspieler nicht leicht, die entscheidende Lücke im Freiburger Abwehrriegel zu finden.

Königsblau verbuchte zwar ein deutliches Plus an Abschlüssen, wurde dabei aber nicht richtig zwingend. Die beste Möglichkeit hatte Naldo, dessen Kopfball nach einer Hereingabe von Bastian Oczipka in der 23. Minute hauchdünn am linken Pfosten vorbeiflog. Die Breisgauer, die sich nach etwa einer halben Stunde Spielzeit etwas mehr zutrauten, schafften es nicht, Ralf Fährmann ein einziges Mal zu prüfen.

Caligiuri und Burgstaller treffen

Der zweite Durchgang blieb zunächst zäh. Ein Großteil des Geschehens spielte sich im Mittelfeld ab, Offensivaktionen waren erst einmal Mangelware. Das änderte sich in der 61. Minute, als Freiburgs Vincent Sierro den Pfosten traf und die Partie damit in Schwung brachte. Keine 120 Sekunden später gab es auf der Gegenseite Elfmeter für Schalke, nachdem Manuel Gulde unfair gegen Breel Embolo zu Werke gegangen war. Vom Punkt blieb Daniel Caligiuri gegen seinen Ex-Club eiskalt und verwandelte den Strafstoß zum 1:0.

Kurz nach der königsblauen Führung dezimierten sich die Gäste selbst. Nils Petersen sah die Gelb-Rote Karte. Die Überzahl wussten die Knappen auszunutzen, erhöhte Guido Burgstaller doch in der 73. Minute auf 2:0. Der Österreicher wurde von Nabil Bentaleb ganz stark in Szene gesetzt und vollendete aus halbrechter Position im Sechzehner überlegt ins lange Eck. Der Treffer war gleichzeitig die Entscheidung. Freiburg schaffte es in Unterzahl nicht mehr, der Begegnung noch eine Wendung zu geben und musste sich den Schalkern geschlagen geben.

Geduld wird belohnt

Wie bereits in den vergangenen Wochen mussten sich die Knappen lange gedulden. Dies wurde aber einmal mehr belohnt. Nach dem Führungstreffer ließ Schalke dann nichts mehr anbrennen und konnte am Ende gemeinsam mit den Fans einen weiteren Dreier feiern.

Die kommende Aufgabe führt die Mannschaft von Chef-Trainer Domenico Tedesco nach Hamburg. Das Duell mit den Rothosen, die sich in akuter Abstiegsgefahr befinden, wird am Samstag (7.4.) um 18.30 Uhr im Volksparkstadion angepfiffen.

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