Ahmed Kutucu: Der Trainer gibt uns das Selbstvertrauen, das wir benötigen

Erstmals seit mehr als 20 Jahren hat der FC Schalke 04 beim 5:1-Sieg in Paderborn am Sonntag (15.9.) in der Bundesliga fünf Tore in einem Auswärtsspiel erzielt. Auch der Trainer des Aufsteigers, Steffen Baumgart, musste den hochverdienten Sieg der Königsblauen anerkennen. Die Knappen haderten derweil einzig mit ihrer Chancenverwertung. schalke04.de hat die Stimmen zum Spiel notiert.

David Wagner:

Wir sind heute gut ins Spiel gekommen, sind allerdings – weil wir unsere Möglichkeiten nicht genutzt haben – mit 0:1 in Rückstand geraten. Danach hatten wir weitere gute Chancen und hätten zur Halbzeit führen können. Bemerkenswert war, dass die Jungs in der zweiten Halbzeit genauso weitergespielt und nicht den Glauben an sich verloren haben. Somit haben wir am Ende auch verdient gewonnen. Paderborn hat richtig Qualität im Umschaltspiel und kann dir damit wehtun. Aber unsere Jungs hatten richtig Lust auf dieses Spiel – das haben sie gezeigt. Sie waren wahnsinnig gierig und haben im Ballbesitz guten Fußball gespielt.

Steffen Baumgart:

Glückwunsch an den S04 zum auch in der Höhe hochverdienten Sieg, das müssen wir anerkennen. Wir haben zu viele Fehler gemacht. Wir hatten den einen oder anderen guten Ballgewinn, waren aber in der Offensive nicht in der Lage, die Kugel zu sichern. Unser Gegner hat über 90 Minuten lang ein sehr gutes Spiel gemacht. Das Ergebnis tut sehr weh, aber die Fehler waren offensichtlich. Jetzt geht es darum, diese aufzuarbeiten.

Ahmed Kutucu:

Es ist in solchen Spielen nicht einfach, wenn der Gegner tief steht. Es passiert auch den Top-Mannschaften, dass sie gute Chancen liegenlassen. In der vergangenen Saison waren wir nicht gut – und irgendwann ist Fußball auch Kopfsache. Dann wird es schwer, Fußball zu spielen, weil die gesamte Mannschaft dann nicht allzu sehr an sich glaubt. Wir haben in der neuen Spielzeit ganz anders angefangen und uns dadurch Selbstvertrauen geholt. Nur wenn die gesamte Mannschaft funktioniert, können auch die einzelnen Spieler ihre Leistung voll abrufen. Der Trainer gibt uns das Selbstvertrauen, das wir benötigen. Er motiviert uns. Letztlich ist es egal, wer bei uns die Tore schießt – Hauptsache ist, dass die Mannschaft erfolgreich ist.

Alexander Nübel:

Ich bin froh, wieder zu Hause gewesen zu sein. Natürlich habe ich mich sehr auf das Spiel gefreut. Wir waren von Beginn an gut im Spiel, haben auch nach dem Gegentreffer weitergemacht und uns sehr gute Möglichkeiten erspielt. Die Chancenverwertung in der ersten Halbzeit war unser großes Manko. Das nächste Spiel gegen Mainz gehen wir genauso an wie gegen Berlin und in Paderborn. Wir freuen uns, dass es bereits am Freitag weitergeht.

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