Auf dem Platz für den anderen da sein und fighten!

Nach den sportlichen Enttäuschungen der vergangenen Wochen richtet sich der Blick der Königsblauen längst auf die kommende Aufgabe am Freitag (8.3., 20.30 Uhr) bei Werder Bremen. Bei den Grün-Weißen will der S04 die Trendwende zum Guten einleiten. Chef-Trainer Domenico Tedesco setzt auf das, was die Mannschaft in der Vorsaison so stark gemacht hat.

„In unserer Situation zählt in erster Linie der Charakter des Spielers“, betont Tedesco. „Wir haben schon oft Spiele aufgrund des Charakters gewonnen – und dieser ist jetzt wichtiger denn je.“

Wichtig ist die Performance auf dem Platz!

Domenico Tedesco

Der 33-Jährige stellt zudem klar, dass er nach der deutlichen 0:4-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf am vergangenen Samstag (2.3.) nicht zur Tagesordnung übergehen konnte. Für das kommende Spiel in der Hansestadt deutet der Coach der Königsblauen personelle Veränderungen an, will Details zur Aufstellung verständlicherweise aber wie gewohnt nicht preisgeben. „Es gibt ein paar Stellschrauben, an denen man drehen kann“, sagt Tedesco, „aber wichtig ist die Performance auf dem Platz!“

McKennie und Oczipka wieder einsatzbereit

In Bremen gelte es nun, das Vertrauen der Fans zurückzuzahlen und mit Kampf und Leidenschaft eine Reaktion zu zeigen. „Wir haben uns in diese Sch***e hineingeritten und müssen gemeinsam wieder aus dieser herauskommen“, wird Tedesco deutlich.

Personell kann der 33-Jährige wieder auf Weston McKennie und Bastian Oczipka bauen. McKennie musste gegen Düsseldorf wegen muskulärer Probleme passen, Oczipka plagte sich mit einer Entzündung am Zeh herum. Zudem sind auch Daniel Caligiuri, der kleinere Probleme an der Leiste verspürte, und Breel Embolo einsatzbereit.

Gemeinsam die Kurve bekommen

Den kommenden Gegner aus der Hansestadt bezeichnet Tedesco als „spielintelligente Mannschaft“. „Die Spieler treffen sehr häufig die richtigen Entscheidungen und sind brandgefährlich im Umschaltspiel“, weiß der Chef-Trainer um die Stärken der Grün-Weißen. Wie immer gelte es aber, vor allem auf sich selbst zu schauen – und Tedesco will dabei vorangehen. „Ich bin keiner, der mit dem Finger auf jemanden zeigt und suche keine Alibis, denn das wäre zu einfach“, sagt der Übungsleiter, der davon überzeugt ist, „dass wir gemeinsam die Kurve bekommen“. Jede Mannschaft habe unterschiedliche Gruppen, „aber wichtig ist, dass auf dem Platz jeder für den anderen da ist und fightet“, betont Tedesco. „Das haben wir schon oft bewiesen – und das müssen wir wieder zeigen!“

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