Benito Raman: Habe den Ball perfekt getroffen

Nach zuletzt drei Punkteteilungen in den vergangenen drei Heimspielen konnte David Wagner am Freitag (29.11.) wieder einen Sieg bejubeln. Nach dem Abpfiff blickte der Coach der Königsblauen gemeinsam mit Union Berlins Trainer Urs Fischer auf den Abend in der VELTINS-Arena zurück. Auch Benito Raman und Bastian Oczipka äußerten sich zum 2:1-Erfolg.

FC Schalke 04 - 1. FC Union Berlin

David Wagner:

Es war das erwartet schwere Spiel. Union war in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft mit den klareren Torchancen. Wir hatten lediglich eine Aktion vor der Pause. Bei dem Tor von Benito Raman hat Ozan Kabak den Ball super abgelegt. Der Elfmeter, der zum Ausgleich geführt hat, war in meinen Augen keiner.

Nach der Pause haben wir es besser gemacht. Auch, weil wir taktisch etwas umgestellt haben. Wir hätten sicherlich schon früher den Führungstreffer erzielen können. Dadurch, dass das 2:1 so spät gefallen ist, ist das Gefühl heute aber umso schöner. Die Tabelle ist zum jetzigen Moment für mich allerdings irrelevant. Sie zählt nicht nach 13, sondern nach 34 Spieltagen.

Urs Fischer:

Herzlichen Glückwunsch an David und den FC Schalke 04. Am Ende war der Sieg sicherlich glücklich, aber nicht unverdient. Ich habe eine tolle erste Hälfte meiner Mannschaft gesehen. Wir haben vieles richtig gemacht und hatten einige Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Schalke konnte sich hingegen kaum entfalten. Nach der Pause war es anders. Der Gegner ist stark aus der Kabine gekommen. Wenn Schalke Wucht entwickelt hat, hatten wir Probleme. Am Ende haben zu viele individuelle Fehler dazu geführt, dass wir nicht gepunktet haben.

Benito Raman:

Ich bin sehr glücklich, dass mir mein erstes Tor als Schalker in der VELTINS-Arena gelungen ist. Dieser Moment hat sich sehr gut angefühlt. Den Ball habe ich perfekt getroffen. Für uns war es heute ein schwieriges Spiel. In der ersten Hälfte lief es nicht so rund. In der Pause haben wir dann einige Veränderungen am System vorgenommen. Das hat gefruchtet. Ich bin froh, dass wir uns am Ende belohnt haben. Unterm Strich ist der Sieg verdient. Mir persönlich tut jedes einzelne Spiel gut, um immer besser in Fahrt zu kommen.

Bastian Oczipka:

Die Tabelle ist eine schöne Momentaufnahme, aber mehr auch nicht. Für uns war es ein hartes Stück Arbeit gegen eine Berliner Mannschaft, die in den vergangenen Spielen stark gepunktet hat. Deshalb sind wir umso glücklicher, dass wir in der Schlussphase noch den Siegtreffer erzielen konnten. Die Aktion, die zum Ausgleich geführt hat, muss ich mir noch einmal im Fernsehen anschauen. Aus meiner Sicht wirkte es so, dass Mati im letzten Moment zurückgezogen hat und der Berliner ohne Kontakt zu Boden gegangen ist. Ich kann aber nicht zu 100 Prozent sagen, ob es ein berechtigter Elfmeter war oder nicht. Zum Glück war dies am Ende nicht spielentscheidend.

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