Benjamin Stambouli: Aus dem Negativen das Positive ziehen

Mit dem torlosen Unentschieden gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Samstag (18.5.) endete für den FC Schalke 04 eine Bundesliga-Saison, die die Königsblauen schnellstmöglich abhaken wollen. Benjamin Stambouli möchte aus dieser verkorksten Spielzeit für den Neustart nach der Sommerpause vor allem das Positive ziehen.

Benjamin Stambouli

„Es war eine lange Saison, von der wir hoffentlich viel für die neue Spielzeit lernen werden, um dann stärker zurückzukommen“, sagt der Vize-Kapitän. Er ist sich sicher: „Wenn man so eine schwere Zeit erlebt, ist das gleichzeitig auch immer eine Chance, Erfahrungen zu sammeln.“ Das Wichtigste sei letztlich der Klassenerhalt gewesen, sagt der Franzose.

Der kommenden Saison unter dem neuen Chef-Trainer David Wagner blickt Stambouli gespannt entgegen. Doch auch aus der Zeit unter Huub Stevens könne er viel für die Zukunft mitnehmen. „Er hat viel Wert auf Disziplin gelegt. Man lernt von jedem Trainer immer ein bisschen etwas hinzu“, sagt Stambouli.

Nach spätestens vier Tagen möchte ich wieder auf dem Platz stehen.

Benjamin Stambouli

Mittlerweile haben sich die Schalke-Profis mit Ausnahme der Nationalspieler in den Sommerurlaub verabschiedet. Aus diesem wolle die Mannschaft nun mit „neuen, frischen und positiven Gedanken“ zurückkommen, betont Stambouli. „Es ist wichtig, dem Körper die Zeit zur Regeneration zu geben, um dann eine gute Vorbereitung zu absolvieren und stark in die neue Saison zu starten“, weiß der 28-Jährige, dem das Abschalten vom Fußball aber nicht ganz so leichtfällt. „Ich bin zwar froh, in den Urlaub gehen zu können“, sagt er, „aber ich kenne mich und weiß, dass ich spätestens nach vier Tagen wieder auf dem Platz stehen möchte.“

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Seite teilen

Das könnte dich auch interessieren

Urs Fischer, Union Berlin

1. FC Union Berlin: Motorstottern kurz vorm Ziel

Als erstmaliger Aufsteiger in die Bundesliga war das Saisonziel für Union Berlin vor Beginn der Spielzeit klar: Einzig der Klassenerhalt zählt. Nach einer mit 20 ergatterten Zählern überaus ordentlichen Hinrunde, Derbysieg gegen Hertha BSC inklusive, ist der Vorsprung auf die Abstiegsplätze zuletzt peu à peu geschmolzen.

Rabbi Matondo

Auf Schalke TV: Rabbi Matondo über vergebene Möglichkeiten und neue Chancen

Seit dem Restart der Bundesliga kam Rabbi Matondo in allen vier Begegnungen zum Einsatz. Einen Punktgewinn konnte der Waliser dabei ebenso wenig bejubeln wie einen eigenen Treffer. „Ich hatte einige gute Möglichkeiten, habe aber leider nicht getroffen“, ärgert sich der Waliser, der seinen Gegenspielern mit seiner Schnelligkeit nicht nur einmal enteilen konnte.

Sascha Riether

Sascha Riether: Die Dinge werden knallhart angesprochen

Die Königsblauen wollen den andauernden Negativlauf am kommenden Sonntag (7.6.) im Auswärtsspiel beim 1. FC Union Berlin endlich stoppen. Sascha Riether betont, wie wichtig ein Erfolgserlebnis für die Mannschaft wäre, um für den restlichen Saisonverlauf neues Selbstvertrauen zu tanken.

Benito Raman

Benito Raman: Wir werden eine Lösung finden

Im Heimspiel gegen Werder Bremen am vergangenen Samstag (30.5.) ist der erhoffte Befreiungsschlag ausgeblieben. Die Verantwortung für den Negativlauf sieht Benito Raman bei der gesamten Mannschaft. „Wir machen als Team die Fehler“, betont der Belgier.