Benjamin Stambouli: Müssen wieder besser spielen

Die Meinung auf königsblauer Seite nach dem 1:1-Unentschieden beim 1. FC Nürnberg am Freitagabend (12.4.) war einhellig: Mit dem Punkt, den der S04 aus dem Max-Morlock-Stadion entführte, war das Team gut bedient. Auch Benjamin Stambouli, der die Mannschaft als Kapitän aufs Feld führte, betonte: „Das war nicht genug, wir müssen wieder besser spielen!“

Die Reaktion auf das Gegentor mit dem schnellen Ausgleich sei zwar positiv gewesen, aber auch der Franzose wusste, dass es vor allem an Alexander Nübel lag, dass die Knappen den Platz nach 90 Minuten nicht mit leeren Händen verließen. „Ich habe Alex nach dem Spiel gedankt“, verrät Stambouli. „Er hat unglaublich gut gehalten und uns damit sehr geholfen.“

Die verbleibenden fünf Partien in der Bundesliga müsse das Team wie Endspiele angehen. „Für diese müssen wir bereit sein“, sagt Stambouli, der sich sicher ist, dass die Mannschaft „stark genug“ sei, „um mit dieser Drucksituation umzugehen“.

Gute Leistungen aus dem Training auch in den Spielen abrufen

Den 28-Jährigen ärgert insbesondere, dass es in Nürnberg eine Diskrepanz zwischen der dortigen Leistung mit denen unter der Woche gegeben habe. „Wir trainieren gut, aber das müssen wir auch in den Spielen zeigen“, sagt der Defensivspezialist. Stambouli betont zudem, dass alle im Team nur das eine Ziel hätten: in der Bundesliga zu bleiben. „Nur gemeinsam schaffen wir das – und ich weiß, dass wir es schaffen werden“, sagt der Franzose, der im Spiel gegen den FCN zusammen mit Salif Sané und Torschütze Matija Nastasic die Innenverteidigung bildete.

Nur gemeinsam schaffen wir das – und ich weiß, dass wir es schaffen werden.

Benjamin Stambouli

Dafür, dass die Fans nach Abpfiff des Spiels ihrem Unmut freien Lauf ließen, hat Stambouli Verständnis. „Manchmal bauen wir Mist, dafür müssen wir die Verantwortung übernehmen“, sagt der Vize-Kapitän unumwunden, macht aber auch deutlich: „Tief in meinem Herzen möchte ich nur, dass die Fans nach dem nächsten Spiel wieder mit uns zufrieden sind.“ Er sei traurig darüber, dass Mannschaft und Anhänger derzeit so selten gemeinsam Siege feiern können. Stambouli: „Wir müssen jetzt in die Zukunft blicken und schauen, wie wir uns verbessern können.“

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