Manuel Baum: Aufwand und Ertrag passen nicht zusammen

Nach der Niederlage in Mönchengladbach am Samstag (28.11.) haben sich unter anderem Chef-Trainer Manuel Baum sowie die beiden Offensivspieler Steven Skrzybski und Mark Uth zu den 90 Minuten geäußert. schalke04.de hat die Stimmen zum Spiel notiert.

Manuel Baum

Manuel Baum:

Bis zum 1:2 haben wir gut verteidigt und auch gut umgeschaltet. Das Tor, das wir erzielt haben, haben wir sehr gut herausgespielt. Bei uns passen Aufwand und Ertrag nicht zusammen. Wir benötigen zu viele Balleroberungen und Torchancen, um einen Treffer zu erzielen. Der Gegner braucht wiederum nur ganz wenig Möglichkeiten. Bei drei der vier Gegentore geht ein einfacher Ballverlust voraus, da müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Beim anderen Gegentreffer haben wir die Standardsituation schlecht verteidigt.

Marco Rose:

In der ersten halben Stunde waren wir zu fahrig. Wir haben viele Fehler gemacht und hatten viel zu leichte Ballverluste. Dafür gibt es aber auch nachvollziehbare Gründe. Ich bin aber froh, dass sich die Jungs danach ins Spiel rein gearbeitet haben. Ab der 30. Minute waren wir wesentlich präsenter. Wir haben es von da an deutlich besser gemacht und haben das schwierige Spiel hinten heraus auch verdient gewonnen.

Mark Uth:

In der ersten Halbzeit haben wir es ganz gut gemacht und hätten vielleicht auch den zweiten Treffer verdient gehabt. Dann bekommen wir wieder ein Gegentor und gehen mit einem Rückstand in die Pause. Wir hatten gute Phasen und sind auch sehr motiviert aus der Halbzeit herausgekommen. Wir müssen auch nach dem 1:3 einfach weiterspielen, weil wir es bis dahin gut gemacht und uns Chancen herausgespielt haben. In der ersten Hälfte standen wir gut, haben es aber bei den Gegentoren nicht gut genug verteidigt. Wir müssen auch im Mittelfeld die zweiten Bälle härter verteidigen und diese dann auch gewinnen.

Steven Skrzybski:

Wenn man die erste Halbzeit betrachtet, können wir schon von einem Fortschritt sprechen. Aber wir müssen insgesamt besser verteidigen. Wir wollten mutig nach vorne spielen, die Bälle nicht nur lang nach vorne schlagen, sondern uns auch fußballerische Lösungen erarbeiten. In der zweiten Halbzeit haben wir den Gladbachern zu viele Räume gegeben, sodass sie immer wieder kontern konnten. Wir müssen geschlossen als Mannschaft durch diese Situation. Es war ein erster Schritt, aber wir brauchen jetzt auch endlich Ergebnisse. Wir müssen die Chancen, die wir bekommen, auch nutzen, um mal in Führung zu gehen.

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