Christian Heidel: Erfolgreiches Derby kann sehr viel bewirken

Vier Derbys hat Christian Heidel in seiner Zeit als Sportvorstand des FC Schalke 04 bereits erlebt – und noch keines ging verloren. „Wir alle glauben daran, dass wir auch dieses Mal ein positives Ergebnis erzielen können“, sagt der 55-Jährige.

„Ansonsten bräuchten wir gar nicht erst anzutreten. Unser Ziel lautet ganz klar, den Schwarz-Gelben die erste Niederlage der laufenden Saison beizubringen“, so Heidel. Wobei die Tabelle in einem Derby auch nur eine untergeordnete Rolle spiele.

Dennoch weiß er um die Stärken des Gegners. „Die geballte BVB-Offensive ist nicht ganz einfach zu verteidigen. Aber wir werden ihnen Paroli bieten“, verspricht der Sportvorstand. Über die Herangehensweise, wie der Gegner zu knacken sei, habe sich Domenico Tedesco bereits viele Gedanken gemacht. „Ich kenne die Pläne des Trainers, aber die werde ich nicht verraten“, erklärt er.

Unser Ziel lautet ganz klar, den Schwarz-Gelben die erste Niederlage der laufenden Saison beizubringen.

Christian Heidel

Heidel meint, dass ein gutes Ergebnis der Mannschaft einen Schub für den weiteren Verlauf der Saison geben könne. „Das 4:4 im Vorjahr hat uns unheimlich viel Kraft und Motivation für die weiteren Wochen und Monate gegeben. Und auch das 2:0 im Rückspiel im Saisonendspurt tat gut. Emotional kann ein erfolgreiches Derby sehr viel bewirken“, sagt er. Gegen eine Wiederholung hätte Heidel daher nichts einzuwenden.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Seite teilen

Das könnte dich auch interessieren

Daniel Caligiuri

Daniel Caligiuri: Wenn man oben steht, geht vieles leichter

Als Daniel Caligiuri am Samstag (20.4.) gegen die TSG 1899 Hoffenheim einen Foulelfmeter nach einer Stunde Spielzeit zum 1:2-Anschlusstreffer verwandelte, war die Hoffnung auf einen Punktgewinn oder gar noch einen Sieg bei dem Mittelfeldmann, seinen Mitspielern und den Fans in der VELTINS-Arena riesengroß. „Ich hatte nach meinem Tor ein sehr, sehr gutes Gefühl“, berichtet der 31-Jährige.

Benjamin Stambouli

Benjamin Stambouli: Ein Spiel zum Vergessen

Als Schiedsrichter Christian Dingert am Samstag (20.4.) das Duell mit der TSG 1899 Hoffenheim abpfiff, musste Benjamin Stambouli erst einmal durchpusten und sich sammeln. „Mir fällt es kurz nach dem Spiel schwer, die richtigen Worte zu finden“, sagte der Franzose. Am Ende mussten seine Mitspieler und er sich eingestehen: der Gegner war abgezockter und effektiver.

Huub Stevens

Huub Stevens: Meine schwierigste Aufgabe

Nach dem Schlusspfiff in der VELTINS-Arena blickte Chef-Trainer Huub Stevens gemeinsam mit Hoffenheims Coach Julian Nagelsmann auf die Partie zurück. Zudem kam Debütant Jonas Carls in der Mixed Zone zu Wort. schalke04.de hat die Stimmen des Trios notiert.

FC Schalke 04 – TSG Hoffenheim

2:5 – S04 verliert Heimspiel gegen Hoffenheim

Keine Punkte für Königsblau am Oster-Wochenende. Im Heimspiel gegen eine effektive TSG 1899 Hoffenheim setzte es am Samstag (20.4.) zu ungewohnter Anstoßzeit um 20.30 Uhr eine deutliche 2:5-Niederlage. Da der Tabellensechzehnte VfB Stuttgart bereits am Nachmittag mit 0:6 beim FC Augsburg unterlag, beträgt der Vorsprung der Knappen auf den Relegationsplatz weiterhin sechs Punkte.