Daniel Caligiuri: Clever angestellt und den Sieg gemeinsam erkämpft

Dank einer starken und vor allem in der Schlussphase reifen Mannschaftsleistung feierte der FC Schalke 04 am Samstag (23.11.) einen verdienten 2:1-Erfolg bei Werder Bremen, wie gleich mehrere Knappen nach dem Spiel zu Protokoll gaben. schalke04.de hat die Stimmen zum Spiel notiert.

David Wagner:

In der ersten Halbzeit war es ein Spiel mit sehr wenigen Strafraumszenen. Wir haben zwar den Ball dominiert, aber ohne Durchschlagskraft und Zielstrebigkeit, was gegen ein gut organisiertes Bremen auch schwierig war. In der zweiten Halbzeit hat das Spiel an Intensität zugenommen. Ich war total zufrieden, wie die Jungs gefightet haben. Wir schießen dann ein super zweites Tor, als Benito Raman nachsetzt und ruhig bleibt vor dem Tor. Leider haben wir die Konterchancen, die wir hatten, schlecht ausgespielt. Bremen hatte auch seine Möglichkeiten und dann hatten wir in der einen oder anderen Situation auch Glück. Am Ende haben wir es aber sehr reif heruntergespielt, was mir sehr gut gefallen hat. Wir sind nicht zwingend aufs Tor gegangen, sondern haben versucht, die Zeit herunterzuspielen. Deshalb kann man schon davon sprechen, dass es kein unverdienter Sieg war.

Florian Kohfeldt:

Wir wollten von Beginn an mehr Intensität auf den Platz bringen, das haben wir nicht geschafft. Wir bekommen zwei Gegentore, die beide vermeidbar waren. Den Vorwurf müssen wir uns gefallen lassen, dass wir in den ersten 60 Minuten nicht das auf den Platz gebracht haben, was wir wollten. Wir haben eine schwierige Situation, durch die wir mutig durchgehen werden.

Benito Raman:

Seit dem DFB-Pokalspiel in Bielefeld spiele ich von Woche zu Woche besser. Mit dem Tor habe ich mir selbst ein Geschenk gemacht für die harte Arbeit, die ich in den letzten Wochen verrichtet habe. Aus meiner Sicht war es vor meinem Tor kein Foul – und das hat auch jeder so gesehen. Wir haben es in den letzten Minuten sehr reif zu Ende gespielt, denn Bremen ist zu jeder Zeit in der Lage, einen weiteren Treffer zu erzielen.

Daniel Caligiuri:

Man hat von Anfang an gemerkt, dass wir hier heute den Sieg holen wollten. Zum Schluss hatten wir auch ein wenig Glück, aber wir haben den Sieg gemeinsam erkämpft. Wir sind in der ersten Halbzeit verdient in Führung gegangen, wussten aber auch, dass es in Hälfte zwei ein anderes Spiel werden wird. Als Bremen den Anschlusstreffer erzielt hat, hat das Stadion noch einmal gebebt. Wir hatten zuvor Chancen zum 3:0 – da müssen wir einfach konsequenter sein. Letztlich bin ich aber froh über die Mannschaftsleistung, mit der wir den Sieg eingefahren haben. Wir haben uns in der Schlussphase cleverer angestellt als noch in einigen Spielen zuvor und den Ball gut gehalten – das ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Ich bin stolz auf die Mannschaft.

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