David Wagner: Alle Lösungen hinbekommen, nicht nur ein paar

Auf den FC Schalke 04 wartet eine knifflige Aufgabe: RB Leipzig ist am Samstag (22.2.) zur Topspielzeit um 18.30 Uhr zu Gast in der VELTINS-Arena. Im Duell mit dem aktuellen Tabellenzweiten kann Chef-Trainer David Wagner voraussichtlich wieder auf Suat Serdar bauen. Der deutsche Nationalspieler hat nach seinen Sprunggelenksproblemen wieder am Training teilnehmen können.

„Es sieht so aus, dass es mit einem Einsatz klappen kann. Suat hat am Donnerstag das komplette Programm beschwerdefrei absolviert. Jetzt schauen wir mal, wie sein Körper auf das Abschlusstraining reagiert“, berichtet der Coach, der Serdar als wichtigen Spieler in seinem System bezeichnet. „Suat bringt sehr viel Energie in die Gruppe.“

Auch bei Weston McKennie ist Wagner guter Dinge. Der US-Amerikaner hatte sich nach dem jüngsten Spiel in Mainz mit Oberschenkelproblemen geplagt. Definitiv verzichten muss Königsblau auf die Langzeitverletzten Daniel Caligiuri (Innenbandverletzung), Salif Sané (Reha nach Knie-OP) und Benjamin Stambouli (Reha nach Fußbruch).

Suat bringt sehr viel Energie in die Gruppe.

David Wagner

Vor dem Leistungsvermögen des Gegners hat Wagner großen Respekt. „Dass Leipzig Qualitäten hat, ist klar. Du musst von den Lösungen, die du hast, alle hinbekommen, nicht nur ein paar“, unterstreicht der 48-Jährige. Konkret bedeute das: Tempo und Intensität auf den Platz bringen, eigene Standards nutzen und gegnerische Standards vermeiden, die sich bietenden Möglichkeiten verwerten und ein gutes Umschaltspiel zeigen.

Überzeugender Auftritt im Hinspiel

Mut können die Knappen aus dem Hinspiel schöpfen, zeigten sie doch beim 3:1-Erfolg im Stadion der Sachsen eine ihrer besten Saisonleistungen. Allerdings werden auch die Leipziger mit breiter Brust ins Revier reisen. Denn RB gewann am Mittwoch (19.2.) sein Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei den Tottenham Hotspur mit 1:0 und zeigte dabei eine überzeugende Leistung.

Ob die Leipziger nach der Königsklassen-Partie möglicherweise rotieren, spielt für den S04-Coach bei der Spielvorbereitung keine große Rolle, denn „ihre Spielprinzipien werden sich nicht ändern“. Zudem möchte Wagner wie auch sonst seine eigene Mannschaft gegnerunabhängig in den Vordergrund stellen. Darüber hinaus zählt er auf die Fans in der VELTINS-Arena. Sein Wunsch: Eine Atmosphäre zu kreieren wie beim 2:0-Sieg zum Rückrundenauftakt gegen Borussia Mönchengladbach.

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