David Wagner: Eine ganz klare Geschichte

Nach dem Schlusspfiff am Samstag (25.1.) gab es keine zwei Meinungen: Verdienter Sieger des Topspiels war Bayern München. Auf der Pressekonferenz blickte David Wagner gemeinsam mit seinem Kollegen Hansi Flick auf die einseitigen 90 Minuten zurück. Zudem äußerten sich Bastian Oczipka und Daniel Caligiuri zur höchsten Niederlage der Saison.

David Wagner:

Wenn du in München gut spielen und ein gutes Resultat erzielen willst, muss einiges passen. Das war aber nicht der Fall. Es war eine ganz klare Geschichte. Die Niederlage war absolut verdient. Wir waren nicht so stark wie wir hätten sein wollen. Und die Bayern waren bockstark, sie waren klar besser. Dementsprechend ist es passiert, dass wir so unter die Räder gekommen sind. Zuletzt haben wir nach Erfolgserlebnissen stets gesagt, dass wir uns noch in der Entwicklung befinden. Das gilt auch für heute. Wir werden daraus lernen, uns schütteln und schauen, dass wir es im kommenden Spiel gegen Berlin besser machen.

Hansi Flick:

Die Mannschaft hat genau das umgesetzt, was wir gefordert haben. Wir haben dem Gegner kaum Zeit zum Atmen gelassen, waren mit sehr hoher Intensität bei der Sache. Deshalb bin ich hochzufrieden. Wir wollten unsere Philosophie durchziehen. Dass Leipzig am Nachmittag verloren hat, war für mich vor dem Anpfiff uninteressant. Entscheidend war, dass wir die drei Punkte geholt haben. Zwei Spiele, sechs Punkte, neun Tore – es war ein guter Start ins neue Jahr. Bis zum Saisonende wollen wir das Maximum herausholen. Dass das noch ein weiter Weg ist, wissen wir alle.

Bastian Oczipka:

Nach dem Sieg gegen Mönchengladbach hatten wir uns viel vorgenommen. Das hat leider nicht geklappt. Wir haben sehr schwach gespielt und nicht das auf den Platz bekommen, was eigentlich in uns steckt. In vielen Spielen der bisherigen Saison haben wir es als Mannschaft sehr gut gemacht, heute nicht. Es hat vieles gefehlt, was uns in den vergangenen Wochen und Monaten ausgezeichnet hat. Die Niederlage müssen wir jetzt schnell verarbeiten, auch wenn das schwerfällt. Ab morgen muss unser voller Fokus dem kommenden Spiel gegen Hertha BSC gelten.

Daniel Caligiuri:

Die fünf Gegentore tun sehr weh. Heute ist vieles schiefgelaufen. Wir wollten von Anfang an draufgehen und schauen, wie sich das Spiel entwickelt. Leider haben die Bayern schnell gezeigt, dass sie eine sehr hohe Qualität haben. Wir waren insgesamt zu passiv. Das war zu wenig von uns. Wir müssen das Spiel jetzt schnell abhaken und dürfen uns davon nicht runterziehen lassen. In vielen Spielen in diesem Jahr haben wir es gut gemacht, heute nicht. Spätestens nach dem 0:3 waren wir fast gar nicht mehr auf dem Platz.

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