David Wagner: Hungrig und gierig auf den fünften Sieg in Serie

Der FC Schalke 04 hat derzeit einen Lauf. Die Mannschaft von David Wagner gewann zuletzt viermal hintereinander. „Und wir werden alles daransetzen, auch das fünfte Spiel in Folge zu gewinnen“, verspricht der Chef-Trainer vor dem Duell mit dem 1. FC Köln am Samstag (5.10., 18.30 Uhr) in der VELTINS-Arena.

Der Coach betont, dass sein Team „hungrig“ und „gierig“ sei, die Erfolgsserie auszubauen. Dass die Knappen aktuell Rang vier belegen und die Geißböcke Vorletzter sind, spielt für Wagner bei der Vorbereitung auf die anstehende Aufgabe keine große Rolle. „Nur weil wir jetzt vier Spiele gewonnen haben, ändert sich an der Situation nichts. Es geht überhaupt nicht darum, wer der Favorit ist oder wer der Gegner. Es geht einzig und allein um uns“, erklärt der 47-Jährige.

Nur weil wir jetzt vier Spiele gewonnen haben, ändert sich an der Situation nichts.

David Wagner

Gleichzeitig weiß Wagner aber, dass der FC zuletzt einige Probleme hatte. „Das haben wir wahrgenommen“, sagt er, betont aber auch, dass die Kölner ein schweres Auftaktprogramm gehabt hätten. Zudem habe der Aufsteiger in Freiburg gewonnen – für die Breisgauer war dies die bislang einzige Niederlage im Saisonverlauf.

Schalkes Chef-Trainer spricht aber viel lieber über seine Mannschaft. Und die bereitete ihm zuletzt viel Freude. „Die ersten Wochen und Monate waren gut. Wir haben ein paar Sachen angestoßen. Und das haben die Jungs total positiv angenommen. Aber das sind nur erste Schritte – nicht mehr“, tritt er bewusst auf die Euphoriebremse.

Alle Feldspieler fit, Fragezeichen hinter Nübel

Ebenso erfreulich wie die bisherige Ausbeute von 13 Punkten aus sechs Spielen ist auch die Tatsache, dass derzeit sämtliche Feldspieler fit sind und Wagner bei seinen Planungen für die Anfangsformation die Qual der Wahl hat. „Es kann sein, dass wir mit der gleichen Elf beginnen wie in Leipzig. Es kann aber auch sein, dass es Wechsel gibt“, meint der Coach. Dann fügt er hinzu: „Wir haben aktuell das Glück, dass alle Spieler gesund sind und wir auch viel Qualität von der Bank bringen können.“

Dass unter der Woche einige Spieler kürzergetreten sind, sei eine bewusste Entscheidung gewesen. Wagner: „Das war der Intensität der vergangenen Wochen geschuldet. Wir wollten keine Risiken eingehen und haben deshalb bei dem einen oder anderen Spieler die Belastung gesteuert.“

Einzig hinter dem Einsatz von Alexander Nübel steht ein Fragezeichen. Der Torhüter plagte sich zuletzt mit Adduktorenproblemen. Ob er gegen Köln zwischen den Pfosten stehen kann, wird nach dem Abschlusstraining entschieden. „Wenn Alex voll belastbar ist, wird er spielen“, sagt Wagner. „Und wenn nicht, spielt Markus Schubert. Er trainiert seit Wochen herausragend. Wenn es so kommt, dann habe ich überhaupt keine Bedenken.“

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