David Wagner: Letztes Drittel besser bespielen, noch zielstrebiger agieren

Der FC Schalke 04 und Hertha BSC haben einiges gemeinsam: Die Vereinsfarben, einen neuen Coach und nach zwei Spieltagen einen Punkt auf dem Konto. Letzteres soll sich am Samstag (31.8.) um 15.30 Uhr aus Sicht der Knappen ändern. „Kommen wir an unsere Leistungsgrenze und kreieren eine Atmosphäre wie zuletzt im Stadion, haben wir eine gute Chance, drei Punkte zu holen“, sagt Chef-Trainer David Wagner.

„Wir spielen zu Hause, haben die Wucht und die Atmosphäre unserer Fans im Rücken. Das sollte ein Schlüssel sein, um das Spiel erfolgreich zu gestalten“, meint der 47-Jährige, der wie schon in den Vorwochen betont, dass er sich mit seiner Mannschaft auch vor dem Duell mit den Berlinern unabhängig vom Gegner vor allem auf das eigene Spiel besinnen wird.

Wir spielen zu Hause, haben die Wucht und die Atmosphäre unserer Fans im Rücken.

David Wagner

Wichtig sei es, im eigenen Ballbesitz ruhiger zu agieren. Das habe seinem Team zuletzt ein wenig gefehlt, so Wagner. „In der besten Phase gegen Bayern München war das genau unser Schlüssel. Wir wollen zudem das letzte Drittel noch besser bespielen und versuchen, in unserem Offensivspiel noch zielstrebiger zu agieren.“ Den Kontrahenten aus der Hauptstadt sieht Wagner auf Augenhöhe mit seinem Team, sagt er doch: „Es ist ein Gegner, der unserer Kragenweite entspricht. Auch in Berlin ist vieles neu.“

Nastasic fällt aus, Ozan Kabak eine Option

Verzichten muss Wagner gegen Hertha BSC auf Matija Nastasic. Der Serbe fällt aufgrund eines Infekts aus. Darüber hinaus stehen Jonas Carls und Rabbi Matondo nach ihren Verletzungen noch nicht wieder zur Verfügung. „Alle anderen Spieler werden am Abschlusstraining teilnehmen“, sagt der Coach der Königsblauen.

Demnach könnte Ozan Kabak gegen die Berliner seine Kader-Premiere feiern. „Wenn die abschließende Einheit für ihn unproblematisch läuft, könnte er nach seiner Fußverletzung erstmals zum Aufgebot zählen“, berichtet Wagner und fügt hinzu: „Dadurch, dass Mati nicht dabei ist, ist er umso mehr eine Option.“

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