David Wagner: Stehen trotz der angespannten Lage als Mannschaft zusammen

Zwar keinen Sieg, dafür aber eine engagierte Leistung seiner von vielen Verletzungen gebeutelten Mannschaft sah David Wagner gegen Bayer Leverkusen. Deshalb lobte er sein Team nach dem Abpfiff. Auch Werkself-Coach Peter Bosz und Torschütze Daniel Caligiuri äußerten sich zum NRW-Duell. schalke04.de hat die Aussagen des Trios notiert.

David Wagner:

Ich bin absolut damit einverstanden, wie meine Mannschaft aufgetreten ist, wie sie sich gewehrt hat. Wir haben gezeigt, dass wir trotz der angespannten Personallage als Mannschaft zusammenstehen und fighten. Es war ein intensives Spiel, in dem die Rollen klar verteilt waren: Eine Mannschaft ist über das kämpferische Element gekommen, über das Verteidigen, das Schließen von Räumen und das Umschaltspiel – und es gab eine Mannschaft, die spielerische Lösungen finden wollte und viel Ballbesitz hatte.

Can Bozdogan hat es bei seinem Bundesligadebüt sehr ordentlich gemacht. Er war sehr aktiv, sehr lebendig, hat sich nicht versteckt. Der Junge hat gezeigt, dass er Lust auf Fußball hat. Insgesamt hat der Einsatz bei allen Spielern gestimmt.

Peter Bosz:

Ich bin ein bisschen enttäuscht. Wir haben sehr wenig Chancen herausgespielt. Es war insgesamt kein gutes Spiel von uns, gerade im eigenen Ballbesitz. Wenn man gegen eine Mannschaft wie Schalke spielt, die die Zweikämpfe sucht, dann muss man den Ball laufen lassen. Das haben wir nicht gemacht. Ich bin ein Trainer, der immer gewinnen will. Deshalb haben wir sehr offensiv gewechselt und auch nach dem 1:1 voll auf Sieg gespielt. Aber wer weiß, vielleicht ist dieser Punkt in zwei Wochen ganz wichtig für uns.

Daniel Caligiuri:

In unserer Situation ist es wichtig, dass wir punkten. Die gesamte Mannschaft war gerade in der ersten Halbzeit bereit, den Kampf mitzugehen. Wir haben die Leverkusener kaum zu ihrem gewohnten Spiel kommen lassen. Jeder war für den anderen da und hat gekämpft. Die Situation, die zum Elfmeter geführt hat, habe ich auf dem Platz nicht voll mitbekommen. Aber wenn der Video-Assistent sich meldet, gehe ich davon aus, dass es ein Handspiel war.

Vor dem Ausgleichstreffer ist es mir leider nicht gelungen, entschlossen genug zum Ball zu gehen. Ich habe unter der Woche kaum trainiert, die Kraft hat hinten raus ein wenig gefehlt. Letztlich bin ich froh, dass ich überhaupt auflaufen konnte. Aber klar, ich muss anders zum Ball gehen – dann fällt das 1:1 nicht.

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