David Wagner: Zu wenig Spieler auf dem Platz, die Normalform hatten

Nach dem Schlusspfiff des Topspiels äußerten sich David Wagner und RB-Coach Julian Nagelsmann am Samstag (22.2.) gemeinsam auf der Pressekonferenz zum Geschehen. Zudem sprach Jochen Schneider in der Mixed Zone der VELTINS-Arena. schalke04.de hat die Stimmen zum Spiel notiert.

David Wagner

David Wagner:

Wir haben ein schlechtes Spiel gemacht gegen eine Mannschaft, die Champions-League-Niveau gezeigt hat. Daher haben wir auch verdient verloren. Wir hatten zu wenig Spieler auf dem Platz, die Normalform hatten. Aber dafür gibt es Erklärungen. Viele Spieler müssen viel spielen, obwohl sie vielleicht mal eine Pause verdient hätten. Andere sind nicht ganz fit, ihnen fehlt der Rhythmus. Zudem fehlen uns die verletzten Spieler. Wir müssen viel und hart auf einem hohen Niveau trainieren, um wieder in Form zu kommen. Und hoffen, dass die Verletzten schnell zurückkommen und die anderen Jungs fit bleiben.

Julian Nagelsmann:

Die frühe Führung hat uns gutgetan und uns Sicherheit gegeben. Zwar hatten wir kurz danach einige Ballverluste; vielleicht auch, weil der Kopf nach der Englischen Woche unterbewusst gedacht hat, dass man einen Schritt weniger machen kann. Ab der 20. Minute waren wir aber wieder sehr gut im Spiel – auch was Mentalität angeht. Wir hatten die absolute Gier, um zu gewinnen.

Jochen Schneider:

Das Ergebnis war am Ende zu deutlich, die letzten beide Tore hätten wir nicht mehr gebraucht. Nichtsdestotrotz hätten wir das Spiel auch ohne diese beiden Gegentreffer verloren. Im Moment tun wir uns schwer, unsere Form zu finden. Zudem fehlt einigen Spielern der Rhythmus. Das merkt man. Und wenn du dann auf einen Gegner triffst, der ein überragendes Spiel macht, dann kann es leider so ausgehen.

Der Start verlief mit dem frühen Gegentor bereits alles andere als gut. Aber auch ohne das 0:1 hätten wir uns schwergetan, etwas zu holen. Trotz der deutlichen Niederlage haben unsere Fans ein feines Gespür bewiesen. Wie sie uns auch in der Schlussphase und dann auch nach dem Abpfiff unterstützt haben, war großartig. Wir müssen uns gemeinsam aus der aktuellen Situation rausarbeiten. Dafür brauchen wir Geduld und auch Ruhe, die haben wir. Das Spiel tut heute weh, morgen auch. Aber ich bin überzeugt davon, dass wir alle gemeinsam in den kommenden Wochen wieder bessere Leistungen zeigen werden.

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