Domenico Tedesco: Bis zur 60. Minute ein Duell auf Augenhöhe

In ihren Beurteilungen des 3:0-Sieges der Frankfurter Eintracht waren sich Domenico Tedesco und Adi Hütter weitestgehend einig. Die Chef-Trainer beider Clubs machten die 60. Minute als Knackpunkt aus und sprachen über einen verdienten Sieger. Auch Alessandro Schöpf äußerte sich zum Geschehen in der Commerzbank-Arena. schalke04.de hat die Aussagen des Trios notiert.

Domenico Tedesco:

Frankfurt hat aufgrund der zweiten Halbzeit verdient gewonnen. Ab der 60. Minute hat man gesehen, welche Wucht die Eintracht hat. Davor war es ein Duell auf Augenhöhe, in dem wir es geschafft haben, die drei gefährlichen Frankfurter Stürmer nicht zum Zug kommen zu lassen. Es ist nicht einfach, gegen Sebastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic zu verteidigen. Wir hatten uns vorgenommen, fallende Bälle mit dem ersten Kontakt zu klären, da du keine Zeit und auch nicht die Körperlichkeit hast, um diese Bälle zu verarbeiten. Wenn du versuchst, sie zu verarbeiten, so wie beim ersten und zweiten Gegentor, haben Jovic und Rebic sofort ihren Körper drin. Dann hast du kaum eine Chance. Die Situation unmittelbar vor dem 0:1 war ärgerlich. Wir hatten durch Breel Embolo die Chance, um in Führung zu gehen. Vielleicht hätten wir in dieser Szene auch einen Elfmeter bekommen können, aber Breel war fair, hat weitergespielt und wollte das Tor schießen.

Adi Hütter:

Die erste Halbzeit war chancenarm. Das lag vor allem daran, weil beide Mannschaften zwischen den Sechzehnern enorm gut gearbeitet haben. Schalke hat sehr gut verteidigt. Der Knackpunkt dieses Abends war sicherlich die nicht genutzte Chance von Breel Embolo. Da hat Kevin Trapp super gehalten. Nur Sekunden danach haben wir dann getroffen. Nach dem 1:0 hat Schalke vielleicht ein bisschen der Glaube gefehlt, um auszugleichen. Wir haben es in dieser Phase sehr gut gemacht und den Druck hochgehalten. Am Ende war es ein verdienter Sieg meiner Mannschaft. Es hat heute Spaß gemacht, den Jungs zuzusehen.

Alessandro Schöpf:

Ich glaube, dass wir in den ersten 60 Minuten ein gutes Spiel gemacht haben. Kurz vor dem ersten Gegentor hätten wir in Führung gehen können. Aus meiner Sicht gab es dort ein Foul an Breel Embolo, der dadurch nicht richtig zum Abschluss kam. Im Anschluss haben wir zu viele Fehler gemacht. Frankfurt spielt seine Angriffe sehr gut aus, aber wir haben uns auch nicht gut angestellt. Es tut sehr weh, hier 3:0 zu verlieren nach dem kleinen Lauf, den wir zuletzt hatten. Wir werden das Spiel aufarbeiten und wollen nach der Länderspielpause wieder an die vorherigen Partien anknüpfen.

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