Domenico Tedesco: Gute erste, schlechte zweite Hälfte

Nach dem 1:0-Sieg gegen Hertha BSC zeigte sich Domenico Tedesco zufrieden mit der ersten und unzufrieden mit der zweiten Halbzeit. schalke04.de hat die Stimmen der Fußballlehrer notiert.

Domenico Tedesco:

Es war uns enorm wichtig, clever zu spielen. Das haben wir im ersten Durchgang geschafft. Wir haben der Mannschaft die Saisonstatistiken vermittelt. Immer wenn die Hertha weniger Ballbesitz hatte, hat sie nie verloren. Wir wussten, dass es eine Mannschaft ist, die enorm ekelig ist, wenn es ums Verteidigen und um Umschaltsituationen geht.

Die erste Halbzeit war gut, die zweite sehr schlecht. Das wissen wir, daraus müssen wir lernen. Im zweiten Durchgang ist viel zusammengekommen. Die Spitzen wirkten müde und haben dann wenig nach hinten gearbeitet. Wir haben außerdem keine zweiten Bälle mehr gewonnen. Die Kopfbälle, die Naldo für sich entscheiden konnte, sind nicht mehr bei uns, sondern meistens bei der Hertha gelandet. Wenn man die zweiten Bälle nicht mehr gewinnt, hat man auch keinen Ballbesitz. Darüber müssen wir noch einmal sprechen. Wir sind am Ende glücklich über den Sieg, aber Hertha hätte definitiv etwas mitnehmen können.

Pal Dardai:

Wir fahren traurig nach Hause. Beide Mannschaften hatten ihre Torchancen. In der ersten Halbzeit haben wir gut dagegengehalten. Sowohl Schalke als auch wir hatten im ersten Durchgang eine riesige Chance. Nach dem Seitenwechsel waren wir sogar die dominantere Mannschaft. Trotzdem haben wir 0:1 verloren. Wir hätten mehr verdient gehabt. Das war insgesamt ein gutes Auswärtsspiel von uns. Deswegen kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die Jungs haben auch nach dem Rückstand weiter nach vorne gespielt. Leider ist uns kein Tor gelungen. Daraus müssen wir lernen.

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